Der Leser-Anwalt

Der Leser-Anwalt hilft, wenn die Redaktion patzt. Joachim Schade ist für die ST-Leser da.

Joachim Schade ist der unabhängige Leseranwalt für die Leser der Heimatzeitung. Er nimmt sich, wenn ihn die Leser einschalten, so empfundenen Unzulänglichkeiten unserer Berichterstattung an und klärt sie.

Es kommt wieder mal vor - die Redaktion der Heimatzeitung berichtet über einen Sachverhalt und stößt mit dem, was sie schreibt, nicht auf ungeteilte Zustimmung. Eine Formulierung trifft nicht. Ein Detail ist unkorrekt wiedergegeben. Eine Wertung erscheint dem Bewerteten frivol.

Vieles lässt sich im Gespräch mit der Redaktion klären, bisweilen aber wünscht man einen neutralen Mediator, der zwischen die Parteien tritt. Das ist die Rolle des neugeschaffenen Leseranwalts unserer Heimatzeitung, den unsere Leser ab sofort (natürlich kostenlos) einschalten können, wenn sie unsere Berichterstattung als unzulänglich wahrgenommen haben. Die neue Rolle des Leseranwalts - im Amerikanischen nennt man so etwas "Ombudsmann" - hat dankenswerterweise der Rechtsanwalt Joachim Schade übernommen.

Schade tritt mit seiner Tätigkeit als Leseranwalt klar zwischen die Redaktion und die Leser und ist auf örtlicher Ebene angesiedelt unter dem Deutschen Presserat, dem freiwilligen Selbstkontrollorgan der deutschen Presse. Das bedeutet: Joachim Schade tritt gegenüber unserer Redaktion mit einem starken Mandat auf; sein Wort hat Gewicht. Fälle, die er aufgreift, werden wieder zum Thema.

Der Verlag des Süderländer Tageblatt, die O. Hundt GmbH & Co. KG, verfolgt mit der Etablierung des Leseranwalts ein weiteres Mal das Ziel, die Heimatzeitung noch bürgeroffener und transparenter zu gestalten. Wir verstehen uns als Bürgerzeitung im besten Sinne, als die guten Seiten der Stadt Plettenberg, der Gemeinde Herscheid, des Umlands - und dazu gehört, dass wir uns über Lesermitwirkung freuen und Unzulänglichkeiten abstellen wollen. Schalten Sie also gerne den Mittler ein!

Ein rundes Dutzend Leseranwälte gibt es in Deutschland; in der Regel sind sie bei großen Verlagen angesiedelt. Organisiert sind sie in einem losen Zusammenschluss der Ombudsleute bei deutschen Tageszeitungen, den der leitende Würzburger Redakteur Anton Sahlender (Main-Post) ins Leben gerufen hat. Sahlender ist auch Spiritus rector der Heimatzeitung, also guter Ratgeber.

Post an den Leseranwalt: entweder über den Verlag oder direkt an Leseranwalt Joachim Schade, Zimmerstr. 4, 58840 Plettenberg