Camilla Hundt, geboren 1954 in Plettenberg, stellt die fünfte Generation der westfälischen Verlegerfamilie dar. Nach der mittleren Reife besuchte sie die Hauchler-Privatschule der Druckindustrie im schwäbischen Biberach. Als gelernte Schriftsetzerin kehrte sie ins elterliche Unternehmen zurück, trat in die Geschäftsstelle ein und übernahm die Vertriebsleitung. In Wochenend-Lehrgängen erwarb sie den Meistertitel für den Fachbereich Satz und erhielt Prokura. Die zweifache Mutter leitet seit 2001 als Geschäftsführerin das Unternehmen.
Tobias Harbeke, geboren im Dezember 1982 in Winterberg, ist aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Nebenerwerbshof in Hallenberg-Hesborn im Hochsauerlandkreis.
Seine Ausbildung als Industriekaufmann schloss er erfolgreich bei dem Möbelhersteller Thonet ab. Seit 2005 ist er wohnhaft in Plettenberg und für das Süderländer Tageblatt tätig.
In der Geschäftsstelle betreut er die Aufgabenbereiche Rechnungswesen, Vertrieb, Einkauf und Anzeigen. Getreu dem Motto: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“ ist er bei der Freiwilligen Feuerwehr in den Löschgruppen Plettenberg-Stadtmitte und Hallenberg-Hesborn engagiert.
Florian Ahlers, Jahrgang 1989, ist gebürtiger Plettenberger. Er erlernte in der Redaktion der Heimatzeitung das Handwerk des Zeitungsmannes von der Pike auf. Neben der intensiven betrieblichen Ausbildung im Kreis der Zeitungsmacher absolvierte er überbetriebliche Schulungen, Lehrgänge und Seminare. Den "Feinschliff" erhielt er beim ST-Projekt "Rollende Redaktion - 20 Jahre Städtepartnerschaft mit Schleusingen". Dafür wurde er – gemeinsam mit Kollegen aus der Redaktionsgemeinschaft – in der Kategorie „Zeitgeschichte“ mit dem Lokaljournalistenpreis 2010 der Konrad-Adenauer-Stifung ausgezeichnet. Desweiteren gewann er den 2. Platz beim Mitteldeutschen Journalistenpreis 2010.
Florian Ahlers identifiziert sich mit "seiner" Stadt und ist für die Leser der Heimatzeitung nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung ein qualifizierter und stets neugieriger Lokalredakteur und -reporter. Zum 1. Januar 2011 übernahm Florian Ahlers die Position als Kunden- und Anzeigenberater der Heimatzeitung. Er ist auch weiterhin immer wieder einmal für die Lokalredaktion im Einsatz.
Florian Ahlers wohnt in Eiringhausen.
Sabrina Jeide ist gebürtige Plettenbergerin und seit 2001 Redakteurin beim Süderländer Tageblatt. Ihr beruflicher Werdegang begann schon vor dem Abitur als freie Mitarbeiterin. Im Juli 1999 nahm Sabrina Jeide - damals noch unter dem Mädchennamen Padberg - ihr Volontariat auf. Doch nicht nur die Redaktionsarbeit fällt in ihr Aufgabengebiet, sondern auch die Arbeiten in der Anzeigenabteilung. Bereits im Jahr 2001 war Sabrina Jeide – zu jener Zeit noch als Krankheitsvertretung - für die Betreuung der Geschäfts- und Privatkunden zuständig. Nach ihrer knapp vierjährigen Elternzeit kehrte sie im Jahr 2008 zunächst wieder in die Redaktion zurück, seit Februar 2010 ist sie erneut in der Anzeigenabteilung des Verlags tätig. Sabrina Jeide ist verheiratet und Mutter eines Sohnes sowie einer Tochter. Sie wohnt in Rönkhausen.
Manuel Reimann ist im Bereich Geschäftsstelle / Vertrieb tätig. Er organisiert gemeinsam mit Camilla Hundt die Auslieferung des Süderländer Tageblatt als Tageszeitung, der Wochenzeitung "Der Bote" und der zusätzlich erscheinenden Reklamesendungen.
Geboren ist Manuel Reimann 1980 in Plettenberg, zog aber im Jahre 1993 nach Berlin, wo er vom Gymnasium zurück in die Grundschule musste (in Berlin ist die Grundschulzeit 2 Jahre länger). Hier absolvierte er 2004 erfolgreich bei einem Parkettgroßhändler eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Kurz darauf verschlug es ihn zurück in die Heimat. Nebenbei ist er im Kreis Lüdenscheid als Fußballschiedsrichter tätig.
Zeitungsmann durch und durch: Bereits seit den 70-er Jahren ist der Lokalredakteur Stefan Aschauer-Hundt (Kürzel as) im Beruf. Nach Abi und Berufsausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, nach einer Redakteursstelle als Pressereferent der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), wechselte er nach Plettenberg.
Stefan Aschauer-Hundt steht beim Süderländer Tageblatt an der Schnittstelle zwischen Verlagsleitung, Produktion, Technik und Vertrieb. Darüber hinaus ist er beim ST für die Lehrlingsausbildung verantwortlich.
Aschauer-Hundt - von Haus aus neugierig - wurde aus einer absoluten, ungebrochenen Bewunderung für das Medium "Zeitung" Journalist. "Schon als Kind stand ich in meiner Heimatstadt Remscheid vor dem Schaufenster der Zeitungsdruckerei des "Tüpitter" und verfolgte gebannt die Herstellung der Tageszeitung."
Stefan Aschauer-Hundt gilt als politischer Mensch, denn Zeitungsleute sind seit jeher Interessenvertreter der Bürger - und das erfordert eine aufrechte Haltung und eine bisweilen streitbare Meinung." Auch insofern versteht Aschauer-Hundt das ST als Bürger- und Heimatforum. Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Beharrlichkeit sind für den Zeitungsmann (verheiratet, zwei Kinder) wesentlich. Lebensmotto ist für den gebürtigen Remscheider eine Passage aus dem Bergischen Heimatlied: "Wo der Handschlag noch gilt als das heiligste Pfand, da ist meine Heimat, das Bergische Land." Längst aber ist das "Bergische Heimatlied" dem "Plettenberger Lied" (...Von des Hestenberges Kuppen schauen wir herab ins Land) von Emil Rittershaus gewichen; seit 1985 ist Aschauer-Hundt Plettenberger. Bei dieser Gelegenheit: Rittershaus ist auch Vater des "Westfalenliedes", war aber Barmer - ein Bergischer, wie man erinnern möchte und feststellt, dass sich in Plettenberg schon immer gerne Sauerland und Bergisches Land mischten...
Stefan Aschauer-Hundt ist in der Vier-Täler-Stadt und in der Gemeinde Herscheid geerdet. Er ist Mitglied im SGV Plettenberg, dem Heimatkreis Plettenberg, dem Geschichts- und Heimatverein Herscheid, der Plettenberger Schützengesellschaft, der Sauerländer Kleinbahn/Märkische Museumseisenbahn MME, des Bürgervereins zur Förderung des Schienenverkehrs BFS, der Bergisch-Märkischen Eisenbahn BME, des Fördervereins der Wiehltalbahn und des Fördervereins Schienenbus Menden sowie des Remscheider Automobilclubs. Er ist Förderer und "Schreiber" des Rockorchesters Ruhrgebeat und lernt in der Musikschule Lennetal das Instrument Saxophon.
In seiner Freizeit interessiert sich Stefan Aschauer-Hundt für ein Wissensgebiet, das er "technische Heimatkunde" nennt: Industrie-, Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte im Bergisch-Märkischen Raum sprechen ihn an. Hätte er einen Wunsch frei, dann würde er sich für eine Woche um 100 Jahre in die Vergangenheit beamen und in der Geschichte unserer Heimat wandeln - um dann in die Neuzeit zurückzukehren. "Aus der Vergangenheit lernen, um Gegenwart und Zukunft zu gestalten ist die Aufgabe unserer Generation."
Wenn Aschauer-Hundt "Stammtischparolen" niederschreibt, dann ist er der "bekennende Eibauer-Schwarzbierfan". Darin drückt sich ganz nebenbei das "große" politische Thema des Redakteurs aus: Die tatsächliche Verwirklichung der deutschen Einheit. Das Städtchen Eibau liegt in Sachsen bei Zittau und nur dank des "Stammtischbruders" kennt man in Westfalen Eibau und dessen Schwarzbier...
Apropos deutsche Geschichte: Stefan Aschauer-Hundt wurde mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis 2010 der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Zeitgeschichte ausgezeichnet. Mit dem Preis wurde die journalistische Begleitung des Vereinigungsprozesses und der Städtepartnerschaft zwischen Plettenberg und Schleusingen in Thüringen gewürdigt.
Für seine Reportagen über mitteldeutsche Unternehmen, den Neubeginn nach der Wende und den schwierigen Prozess des Übergangs von der Plan- zur Marktwirtschaft wurde Stefan Aschauer-Hundt zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit mit dem 2. Platz des Mitteldeutschen Journalistenpreises ausgezeichnet. Der Preis wird vergeben von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, den Volks- und Raiffeisenbanken und dem Deutschen Journalistenverband DJV.
Stefan Aschauer-Hundt moderiert gemeinsam mit seinem Kollegen Guido Günther die regelmäßigen Seniorenseiten der Heimatzeitung, die die "Sonderredaktion Senioren" der Seniorenvertretung Plettenberg unter dem Motto "Unsere Themen, unsere Zeitung" zusammenstellt. Für dieses Redaktionskonzept wurde das ST im Sommer 2011 mit dem 1. Platz des Ferag-Leser-Blatt-Bindungspreises des Verbandes Deutscher Lokalpresse e.V. ausgezeichnet.
Georg Dickopf (ged) wurde am 29. Juli 1972 in Plettenberg geboren, verlebte seine Kindheit und Jugend im wunderschönen Bergdorf Affeln und gehört seit 1994 zur Redaktion. Sein beruflicher Werdegang begann nach dem Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Plettenberg als freier Mitarbeiter bei den Westfälischen Nachrichten in Münster. Im September 1994 begann er sein Volontariat beim Süderländer Tageblatt, aus dem er als Redakteur hervorging.
Im „Summer of 96“ zählte er zu den Mitbegründern der Inside-Jugendseite, die fortan frischen Wind in die Plettenberger Zeitungswelt brachte. Seit 1997 organisiert er mit großem Erfolg einmal jährlich die LAM-Inside-Party in Affeln, die mittlerweile zu einer Institution geworden ist und stets über 1.000 Besucher in das Bergdorf lockt.
Georg Dickopf, den einige Leser auch als Stammtischbruder kennen, der ab und zu mal ein Pils trinkt, interessiert sich besonders für Wirtschaftsthemen und Kommunalpolitik und es ist ihm ein Anliegen, Themen ins Blatt zu bringen, die die Bürger dieser Stadt bewegen oder auch mal zum Schmunzeln bringen.
Als P-Weg-Starter nimmt Georg Dickopf regelmäßig mit quietschgelber Zeitungsente auf dem Kopf am P-Weg-Marathonwochenende teil. Auf seinen Vorschlag hin wird seit dem Jahr 2005 das beste P-Weg-Helferteam jährlich mit einem Wanderpokal ausgezeichnet.
Der ST-Redakteur wohnt mit seiner Patchworkfamilie in Pasel und ist stolzer Mitbesitzer von „Horst II“ – einem fast 70 PS starken Traktor der Marke IHC (International Harvester Case), mit dem er zusammen mit Freunden im Wald für Nachschub beim Kaminholz sorgt.
Dirk Grein (Kürzel dg), Jahrgang 1980, wurde in Altena geboren und wohnt heute in Windhausen. Er betreut in erster Linie den Redaktionsbereich Herscheid. Als geduldetes, wenn auch schon fast zu altes Mitglied unterstützt er zudem in unregelmäßigen Abständen die Inside-Jugend-Redaktion. Nach dem bestandenen Abitur und seiner Ausbildung beim ST wurde er Redakteur. Kurz darauf übernahm er die Federführung im Ressort Herscheid. Vereinsleben, Politik, Kultur: Er betreut das alltägliche Leben in der Ebbegemeinde. Diese ständige Abwechslung, der Umgang mit Sprache und vor allem der Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen - das sind Eigenschaften seines Berufes, die er sehr zu schätzen weiß. Auch seine sportliche Heimat liegt in Herscheid. Denn zum Badmintonschläger greift er für den BC Herscheid.
Guido Günther (Kürzel gt) lebt und arbeitet seit 1987 in Plettenberg. Am 26. Dezember 1965 erblickte er in Lüdenscheid das Licht der Welt, verlebte dort seine Kindheits- und Jugendjahre. Als Oberstufenschüler entdeckte er sein Faible für Nachrichten, Hintergründe und Reportagen, wurde bei den Lüdenscheider Nachrichten Freier Mitarbeiter in der Lokalredaktion.
Nach dem Abitur am Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid im Jahr 1985 absolvierte Guido Günther zunächst ein zweijähriges Volantariat beim Süderländer Tageblatt. Hier ist er seit 1989 als Redakteur für den Lokalteil tätig. Er berichtet aus Plettenberg, Herscheid und Umgebung - meist über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen, sowie über die Arbeitswelt und natürlich das Vereinsleben. Außerdem fotografiert er gerne.
Als "Malzbiertrinker" bereichert Guido Günther die samstägigen "Stammtischparolen" - meinungsfreudig und mit einem entwaffnenden Mutterwitz gesegnet. Privat genießt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Anne das Leben auf dem Sonneborn, die Natur und den gemeinsam aufgebauten Garten. Beliebtes Urlaubsziel der beiden ist immer wieder die Ostseeinsel Rügen, auf der sie bewusst Orte abseits der mondänen Bäder und des Massentourismus aufsuchen.
Zudem interessiert sich Guido Günther unter anderem für Kraftfahrzeugtechnik und ist stolzer Golf Country-Besitzer - dieses Fahrzeug ist ein geländegängiger Golf II, der 1991 nur in geringer Auflage gebaut wurde und von einem wissenden Fankreis in den Stand der Kultautos erhoben wurde.
... unser Sport-Experte und seit 1993 seriöser und kompetenter Ansprechpartner für alle sporttreibenden Vereine aus Plettenberg und Herscheid. In Nachrodt aufgewachsen, kam Michael Jeide über die Vereinspressearbeit zur Zeitung. Zunächst als freier Mitarbeiter, später als Pauschalist und schließlich als Volontär war er für das Altenaer Kreisblatt im Einsatz, ehe er Anfang der 90er Jahre seine Ausbildung beim ST beendete und seitdem dort als Redakteur tätig ist. Michael Jeide ist verheiratet, zweifacher Vater und Vorsitzender eines Tischtennis-Vereins. Er wohnt in Rönkhausen.
Sebastian Schulz (Kürzel sep) ist Lokalredakteur in der Redaktion der Heimatzeitung. 1987 in Magdeburg geboren, kam er 1991 ins Sauerland und ist bereits seit dem 16. Lebensjahr für das Süderländer Tageblatt in Plettenberg tätig.
Er fand über ein Schülerpraktikum zur Heimatzeitung und stellte dabei fest, dass der Beruf des Reporters und Lokalredakteurs sein Ziel wäre. Es folgte nach dem Schulabschluss ein gründliches Volontariat, das als Besonderheit auch eine intensive technische Komponente beinhaltete.
Nach der Ausbildung wurde Sebastian Schulz in eine unbefristete Anstellung als Redakteur übernommen. Sebastian Schulz ist in der ST-Redaktion „Allrounder": Normalerweise arbeitet er an den Lokalseiten für Plettenberg, übernimmt aber auch die Vertretung für den Lokalsport.
Im Jahr 2008 reanimierte er die Jugendseite Inside, die seitdem erfolgreich immer donnerstags im Süderländer Tageblatt erscheint. Sebastian schreibt und fotografiert gerne, macht sich vor schwierigen technischen Aufgaben nicht bange, geht behände und administrierend mit dem Redaktionssystem um. 2010 wurde er für seinen Beitrag zur Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte, der innerdeutschen Grenzziehung und über dem Vereinigungsprozess von BRD und DDR mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Zeitgeschichte ausgezeichnet.
Christos Christogeros ist nach freier Mitarbeit und Volontariat in der Redaktion der Heimatzeitung ab August 2012 Redakteur. Der Geschichtswissenschaftler kennt er sich besonders gut in den "Tiefen" des Zeitungsarchives aus, in dem sich immerhin seit 1890 das Ortsgeschehen in Plettenberg nachvollziehen lässt. Als Geschichtsdetektiv betreut er in loser Folge die Reihe "Christos wills wissen", in der er nachforscht, wie sich lokale Ereignisse in der Geschichte entwickelten und bis zum heutigen Tage nachwirken. Außerdem gestaltet Christos Christogeros die wöchentliche Kolumne "Zurückgeblättert - damals im Süderländer Tageblatt".
Als Auszubildender in der Redaktion hat Arkadiusz Goniwiecha (ag) den Beruf des Lokalredakteurs erlernt. "Arek" ist bereits seit mehreren Jahren freier Mitarbeiter der Redaktion und hat sich mit seinen qualitativ hochwertigen Fotos einen guten Namen gemacht. Nach seiner Ausbildung strebt er ein Studium an und bleibt der Redaktion als freier Journalist und Reporter verbunden.
"Herr X. hat heute eine völlig durchnässte Zeitung bekommen, fahr da bitte hin und bring ihm eine trockene" - das bekam Martin Becker manchmal zu hören, als er Anfang der 90er beim ST anfing - als Zeitungsbote am Dingeringhauser Weg. Seitdem ist er dem "Süderländer Tageblatt" treu; seit 1999 schreibt er kontinuierlich Artikel. Ohne diese Erfahrungen, meint der 1982 geborene Becker, wäre er heute kein Autor: "Beim ST habe ich so viel über Menschen und spannende Geschichten gelernt, das hätte kein Studium geschafft." Eine seiner unvergesslichsten Geschichten handelt von einem Pfau, der auf dem Gelände der Firma GAH Alberts in Herscheid Alarm auslöste. Ja, ein Pfau mitten im Sauerland. Es stellte sich heraus, dass das Tier bei seiner Familie ausgebüchst war. Ein Vater hatte seiner Tochter jenen Pfau zum Geburtstag geschenkt - und dem Autor Martin Becker somit eine Zeitungsgeschichte, die er nicht besser hätte erfinden können: Martin Becker ist auch Schriftsteller. Nach einem Schreibstudium am Leipziger Literaturinstitut und drei Jahren als freier Journalist in Berlin macht er heute beides: Bücher schreiben (sein erstes Buch "Ein schönes Leben" ist im Luchterhand Literaturverlag erschienen) und für Radio und Zeitung arbeiten, vor allem für den WDR, das DeutschlandRadio Kultur, das Wiener Stadtmagazin "Falter" - und natürlich für das "Süderländer Tageblatt" mit Themen aus Leipzig und aller Welt. Obwohl es, findet Becker, schon sehr schwer ist, außerhalb des Sauerlands so großartige Geschichten wie die vom geschenkten Familienpfau zu entdecken...
Mareike Bornemann (bo) ist freie redaktionelle Mitarbeiterin der Heimatzeitung. Seit ihrem 15. Lebensjahr ist sie pressemässig unterwegs. So hat sie sich auch in den Jahren 1994 bis 1999 während ihres Magisterstudiums in Wuppertal ihren Lebensunterhalt verdient. Sie belegte dort die Fächer Germanistik, Sozialwissenschaften und Psychologie. 2008 kehrte sie zurück in ihre Heimatstadt Plettenberg. Dort ist Mareike Bornemann nun als freiberufliche Germanistin unter anderem für die Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen zuständig und unterstützt die Redakteure der Heimatzeitung mit Wort und Bild.
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