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Kinder lernen das königliche Spiel

PLETTENBERG ■ Momentan geht es mittwochs im Schachsportheim hoch her. Bislang trainierten dort elf Kinder in zwei Trainingsgruppen. Doch seit etwa drei Wochen wurde das Trainingsangebot erweitert. -->

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SC Windhausen / Lichtringhausen geht mit dem SC LWL 05 zusammen

Ein letzter Vorstandsbericht, die letzten Ehrungen, die letzten Wahlen und ein letztes Mal Diskussionen über Mitgliedsbeiträge - kurzum, es war die voraussichtlich letzte Jahreshauptversammlung des SC Windhausen/Lichtringhausen. -->

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Wieder kein Spielbetrieb auf Kreisebene

KREISGEBIET ■ Erst sorgten die ergiebigen Schneefälle von Freitag auf Samstag dafür, dass auch der überkreisliche Fußball am Wochenende zum Erliegen kam, jetzt führt der zumindest bis zum kommenden Wochenende prognostizierte Dauerfrost dazu, dass die Fußballer wohl auch am Sonntag erneut in die Röhre schauen müssen. -->

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Neslihan Karamik hält alle sieben Gegner in Schach

Am Samstag hielt Neslihan Karamik die Plettenberger Nachwuchsdenksportler in Schach und wurde verdient Jugendstadtmeisterin 2010. 24 Kinder und Jugendliche hatten den verschneiten Weg in das Schachsportheim gefunden, um in sieben Runden ihren Stadtmeister zu finden. Das Schnellschachturnier wurde mit 15 Minuten Bedenkzeit je Spieler und Partie nach dem Schweizer System ausgetragen. PLETTENBERG ■ Neben langjährigen Vereinsspielern konnte die SvG Plettenberg besonders viele Grundschüler begrüßen, die erstmals an einer Schachmeisterschaft teilnahmen. Die Grundschule Hüinghausen und die Hallenschule nutzten diese willkommene Gelegenheit, um ihre Schulmannschaften vor der Verbandsgrundschulmeisterschaft einem echten Turniertest zu unterziehen. Diese Veranstaltung findet am kommenden Samstag in Schalksmühle statt. Die PC-Auslosung führte bereits in der ersten Runde zu einer Favoritenpaarung. So spielte der Bezirksmeister U12, Eric Wortmann, gegen die Bezirksmeisterin U18 weiblich, Neslihan Karamik. Wortmann, der erst kürzlich bei der Verbandsmeisterschaft einen guten fünften Platz erzielt hatte, musste die Waffen strecken. Neslihan Karamik konnte schon zu einem ungewöhnlich frühen Zeitpunkt das Turnier für sich entscheiden. Von der eingeschätzten Spielstärke her hätte erwartungsgemäß nur noch Jannis Blumöhr (Vizebezirksmeister U14) ein Wörtchen um die Titelvergabe mitzusprechen gehabt. Kurioser Weise kam die Partie dieser Beiden bereits in der zweiten Runde zustande und auch diese wichtige Partie wurde von Karamik gewonnen. Am Ende des Turniertages hatte die neue Stadtmeisterin alle sieben Partien siegreich gestaltet. Außer der besagten Partie gegen Karamik konnte Jannis Blumöhr alle weiteren Partien für sich entscheiden und kam mit 6:1 Punkten auf Platz zwei. Eric Wortmann verlor nur noch gegen Blumöhr und erreichte mit 5:2 Punkten den dritten Platz. Paul Schürholz schaffte das Kunststück, als U10-Teilnehmer mit 4,5:2,5 Punkten inmitten von vielen Älteren den sehr guten vierten Platz zu belegen, gefolgt von Tim Porepp mit gleicher Punktzahl, aber schlechterer Feinwertung. Porepp blieb neben Karamik als einziger Spieler ungeschlagen, kam aber nicht über 4,5 Punkte hinaus, da er in fünf Partien Remis spielte. Alle Teilnehmer wurden mit Urkunden und Sachpreisen belohnt. Die Stadtmeisterin erhielt einen großen Pokal und die Besten der jeweiligen Altersgruppen konnten kleine Pokale in Empfang nehmen. Dies waren Jannis Blumöhr (U14), Eric Wortmann (U12), Paul Schürholz (U10), Luca Kaub (U8) und Lukas Schmidt (U6). Besondere Beachtung fand die jüngste Teilnehmerin, Lena Schmidt (4 Jahre), die in einer beeindruckenden Partie ihren Gegner mattsetzen konnte. In diesem jungen Alter ist die Teilnahme an einem siebenrundigen Schnellschachturnier eine außergewöhnliche Leistung und dies wurde von den Organisatoren mit einem Sonderpreis bedacht. Doch zu Lena Schmidts ungewöhnlich großer Ausdauer am Schachbrett gesellte sich auch noch das Losglück. Unter allen Teilnehmern wurde ein seltenes russisches Schachspiel verlost. Lehrerin Richter von der Schach-AG der Grundschule Hüinghausen durfte als Glücksfee einen Teilnehmer losen und zog dabei Lena Schmidt. Die SvG Plettenberg erntete von allen Seiten viel Lob für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Partien konzentriert und geordnet spielen. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die zwei Schiedsrichter Dr. Torsten Fischer und Jürgen Hecker mit ihrer steten Beobachtung und mit ihren Korrekturen zur Einhaltung der Schachregeln maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. Die Schiedsrichtertätigkeit ist gerade in Turnieren mit jungen oder unerfahrenen Spielern besonders anspruchsvoll, da außer einer sicheren Regelkunde häufig eine umsichtige Anwendung der Regeln in der jeweiligen Problemstellung auf dem Schachbrett erforderlich ist. ■ eb Hier die Abschlusstabelle: 1. Neslihan Karamik U18 7:0; 2. Jannis Blumöhr U14 6:1; 3. Eric Wortmann U12 5:2; 4. Paul Schürholz U10 4,5:2,5; 5. Tim Porepp U12 4,5:2,5; 6. Jona Ackerschott U12 4:3; 7. Lukas Junior U12 4:3; 8. Ansgar Rahs U10 4:3; 9. Luca Ackerschott U10 4:3; 10. Luca Kaub U8 4:3; 11. Samira Cormann U12 3,5:3,5; 12. Jan Schürholz U10 3,5:3,5; 13. Leon Grompe U8 3,5:3,5; 14. Lars Krupski U12 3,5:3,5; 15. Marco Hantke U8 3:4; 16. Conor Hohage U8 3:4; 17. Luke Hohage U8 3:4; 18. Fabian Haase U10 2,5:4,5; 19. Felix Bayer U10 2,5:4,5; 20. Ruven Müller Gil U10 2,5:4,5; 21. Niklas Klinge U10 2,5:4,5; 22. Lukas Schmidt U6 2,5:4,5; 23. Lena Schmidt U6 1:6; 24. Joshua Wever U8 0,5:6,5

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Schlesier gegen Verfälschung der Geschichte

"Die finanzielle Situation ist stabil, die Mannschaft steht - auch wenn sie mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen ist -, und unsere Ziele sind wieder klar gesteckt." Eine positive Bilanz zog Vorsitzender Wolfgang Dornbach bei der Jahreshauptversammlung der Landsmannschaft Schlesien - Mark Brandenburg. PLETTENBERG ■ Die Attraktivität der Plettenberger Ortsgruppe sei ungebrochen, stellte Dornbach nicht ohne Stolz fest. Vorstand und Beirat hätte in den letzten Monaten in Sitzungen und Einzelgesprächen miteinander gearbeitet: "Trotz mancher Meinungsverschiedenheit wurden die Treue zur Heimat und im gewissen Sinne auch der Kameradschaftsgeist immer wieder in den Vordergrund gestellt." Die Landsmannschaft Schlesien - Mark Brandenburg trete in "unerschütterlicher Treue zur angestammten Heimat" dem "wertelosen Zeitgeist" entgegen. Wolfgang Dornbach weiter: "Plettenberg kann stolz auf die Vertriebenen und ihre Nachkommen sein, die unbestritten eine wertvolle Bereicherung für die Stadt sind!" Die Ortsgruppe werde auch weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten "gegen alle Formen der Verfälschung der Geschichte" im Zusammenhang mit der Vertreibung angehen. Dornbach wertete es als einen Beweis für die Treue zur Heimat und zur Plettenberger Ortsgruppe, "dass über 60 Jahre nach der Vertreibung unsere Organisation in dieser Form weiter besteht." Auch bei den Vorstands- und Beiratswahlen wurde deutlich, wie fest die Ortsgruppe in sich zusammengefügt ist. Wolfgang Dornbach aus Lennestadt bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender der schlesischen Landsmannschaft in Plettenberg. Als seine Stellvertreterin wurde Irmtraud Langhans bestätigt. Dornbach übernahm in der Jahreshauptversammlung zudem das Amt des Schatzmeisters. An seine bisherige Stelle als Stellvertreter des Schatzmeisters rückte Christel Harendza. Wiedergewählt wurden in der Versammlung zudem Schriftführer Erich Schmidt, die stellvertretende Schriftführerin Rita Kupke, Kulturwart Frank Schneidewind, die Kassierer Erich Schmidt, Waltraud Koppe und Oskar Richter, sowie die Beisitzer Siegfried Wolf und Hans Rosskoss. Auch in diesem Jahr haben die Mitglieder der Landsmannschaft einen vollen Terminplan. Am 24. April sowie am 19. Juni nehmen sie am "Ostdeutschen Kulturnachmittag" der Bundes der Vertrieben (BdV) teil, der um 14.30 Uhr in der Ostdeutschen Heimatstube im alten Rathaus beginnt. Am 18. September trifft man sich zum "Tag der Heimat" des BdV, der ab 14.30 Uhr im städtischen Ratssaal stattfindet. Ein Gedenktag zum Volkstrauertag ist am 13. November um 14.30 Uhr in der Ostdeutschen Heimatstube vorgesehen. Den Abschluss der Jahresaktivitäten bildet die Adventsfeier der Landsmannschaft Schlesien - Mark Brandenburg am 12. Dezember um 14.30 Uhr im evangelischen Gemeindesaal an der Christuskirche. ■ gt Wolfgang Dornbach wurde als Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien - Mark Brandenburg wiedergewählt. ■ Archivfoto

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"Ohne Titel" heißt dieses Werk von Hye-Won Choi.
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Das bislang größte Bild bei einer Werkstatt-Ausstellung hängt bereits

Wenn man in diesen Tagen den Ratssaal betritt, in dem erst vor wenigen Tagen der Nothaushalt verabschiedet wurde, rennt man zunächst einmal vor eine große weiße Wand. Eine Stellwand. Noch ist die Stellwand gänzlich leer, doch schon am kommenden Freitag, 12. März, hängen dort bei der Bewerberausstellung der Werkstatt Plettenberg gänzlich unterschiedliche Werke der vier jungen Künstlerinnen, die alle nur eins wollen: Ein knapp einjähriges Stipendium der Werkstatt Plettenberg. PLETTENBERG ■ Um 19 Uhr wird Werkstatt-Vorsitzender Hartmut Engelkemeier die Ausstellung im Ratssaal eröffnen und dabei die vier Künstlerinnen Charlotte Bastian aus Berlin, Hye-Won Choi aus Dresden, Karen Koschnick aus Radebeul und Julia Ludwig aus Berlin vorstellen, die sich um das Stipendium bewerben. Mit der Berlinerin Julia Ludwig war gestern bereits eine Bewerberin im Ratssaal mit den Vorbereitungen beschäftigt und hatte Schwerstarbeit zu leisten. Ihr Werk "Ohne Titel", das einen Schwarm Schneegänse zeigt, ist mit einer Höhe von 2,40 Meter und einer Breite von 3,40 Meter das wohl größte Bild einer Werkstatt-Ausstellung. Die 27-jährige gebürtige Leipzigerin hat bereits ein Stipendium in Athen und einen Arbeitsaufenthalt in Shanghai (China) hinter sich. Im letzten Jahr absolvierte sie ihr Studium der Malerei und Grafik in Halle/Saale. In ihrer Bewerbung hat sie einige Gedanken zum Stipendium verfasst: "Im Förderzeitraum möchte ich einen Zyklus von Ölbildern unter dem Arbeitstitel "Die Formen der Farben" erstellen. Die Bildserie soll die Untersuchung der Verhältnisse von Bildfarben zueinander, aber auch zum Motiv thematisieren." Ausgehen werde sie dabei von gegenständlichen Bildthemen, die sie im Arbeitsprozess schrittweise auf wenige Farbflächen reduziere. "Das Motiv bestimmt Grundzüge des Bildes, es ist aber im Ergebnis nicht mehr erkennbar. Dies bedeutet eine Weiterführung meiner bisherigen, konzentriert gegenständlichen Arbeit", erklärt Ludwig. Die zweite Bewerberin ist Charlotte Bastian, 35, gebürtig aus Berlin, hat Kulturwissenschaften und klassische Archäologie studiert, bevor sie ihr Kunststudium an der Universität der Künste in Berlin aufnahm, das sie 2005 als Meisterschülerin beendete. Sie absolvierte bereits Stipendien in Spanien und den USA. Am morgigen Donnerstag wird sie in Plettenberg anreisen. Ihre Arbeiten bringt eine Kunstspedition bereits heute in den Ratssaal. "Das Besondere ihrer Arbeit besteht darin, dass sie Malerei und Video miteinander kombiniert, was wir bisher noch nicht hatten", betont Werkstatt-Vorsitzender Hartmut Engelkemeier. Eine Werkreihe der Künstlerin beschäftigt sich mit dem Thema Wasser und befasst sich neben gemalten Bildern in einem Video mit dem Horizont und mit abstrakten Linien. Ihre Zeit in Plettenberg will Charlotte Bastian "ausschließlich und konzentriert" der künstlerischen Arbeit widmen. Diese werde erleichtert "durch die finanzielle Entlastung und andererseits auch durch die räumliche Konzentration von Wohn- und Arbeitsräumen". Gleichwohl erhofft sie sich durch das Stipendium auch Unterstützung für den erfolgreichen beruflichen Werdegang als Künstlerin. Sie plant die Erarbeitung von neuen Bilderzyklen, die Grundlage für einen neuen Animationsfilm werden sollen. Bewerberin Karen Koschnick (30) aus Radebeul fällt gegenüber den beiden Vorgenannten durch eine extreme Farbigkeit ihrer Bilder auf. Sie hat sich sehr intensiv mit dem Werkstatt-Stipendium beschäftigt und dem Beirat folgende Überlegungen mitgeteilt: "Während meines Aufenthalts in Plettenberg möchte ich mich gern weiter meinen persönlichen künstlerischen Thematiken widmen." Das Werkstatt-Stipendium biete ihr bei entsprechender Auswahl die Möglichkeit, ihre Schwerpunkte - "vor allem die Licht-und-Schatten-Problematiken und die Naturstudien - in einer viel größeren Dichte weiter zu verfolgen." Besonders die reizvolle landschaftliche Umgebung von Plettenberg mit seinen zahlreichen mittelalterlichen Fachwerkbauten und einer Burgruine verspreche ein äußerst lohnenswertes, produktives Arbeiten. "Mein Konzept besteht dabei in einer minimalistischen Reduktion auf die drei Leben bedingenden Grundelemente Wasser, Luft und Erde sowie ihr Verhältnis zueinander bei verschiedenen atmosphärischen Stimmungen." Die Vierte im Bunde ist Hye-Won Choi, eine 32-jährige Südkoreanerin, die zuletzt in Dresden an der dortigen Hochschule für Bildende Kunst studierte und diplomierte. Sie ist Meisterschülerin. Als Ziel für das Stipendium in Plettenberg nennt sie lakonisch: "Freiwillig malen, verschiedene Sachen ausprobieren, ruhig arbeiten". Ihre Papierarbeiten, mit Fineliner, Bleistift, Farbstift, Ölkreide und/oder Fenstermalfarbe gezeichnet, verbindet sie mit Aquarell, Acryl- oder Ölmalerei. Hartmut Engelkemeier freut sich auf viele kunstinteressierte Besucher bei der Bewerberausstellung am kommenden Freitag ab 19 Uhr im Ratssaal. ■ ged Dieses Bild von Karen Koschnik heißt "Variante i". Vier Werke von Charlotte Bastian zum Thema Wasser.

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Dem Bauhof sei Dank: Basar für Kinder versinkt nicht im Schnee

Wochenlang hatten sie geplant, vorbereitet, die Werbetrommel gerührt. Entsprechend entsetzt waren die Eltern, als sie am Samstagmorgen aus dem Fenster blickten. Der Wintereinbruch drohte die Durchführung des Basars im DRK-Kindergarten zu gefährden. -->

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Wenn die alte Jugendliebe plötzlich wieder auftaucht

Frank wird nach 24 Jahren völlig unerwartet von seiner Jugendfreundin aufgesucht. Nun fordert die Frau von früher ihren Tribut: Franks alter Treueschwur soll wieder gelten! PLETTENBERG ■ Das ist - grob zusammengefasst - die Handlung des Schauspiels "Die Frau von früher", das die Theatergastspiele Kempf aus Grünwald bei München am kommenden Sonntag in der Böddinghauser Aula aufführen werden. Veranstalter ist die Kunstgemeinde Plettenberg. Tickets gibt es im Vorverkauf im Tui-Reisecenter im Wieden. Beginn des Stücks ist um 19 Uhr. Ungewöhnlich bei diesem Stück ist, dass es in Plettenberg genauso wie überall ohne Pause gespielt wird. Das Theater wird 90 Minuten "am Stück" spielen, danach ist alles vorbei. "Der Autor hat das Werk ohne Pause geschrieben", begründete die Pressestelle des Theaters auf ST-Nachfrage. "Und dieses Stück kann man auch nur ohne Pause spielen. Nachdem es beendet ist, wird das jeder Zuschauer verstehen." ■ Als ob jemand vor- und zurückspult Ohnehin ist das mit der Zeit in "Die Frau von früher" so eine Sache. Die Zuschauer müssen sich auf viele Szenen einstellen, die zeitlich verschoben sind - so, als ob der Regisseur eine Fernbedienung in der Hand halten würde und permanent vor- und zurückspulen würde. In den Hauptrollen spielen die mehrfach preisgekrönte Leslie Malton und der Adolf-Grimme-Preisträger Felix von Manteuffel. Zur Handlung: Der verheiratete Frank hat seine erste Liebe längst vergessen - bis diese in Person von Romy Vogtländer plötzlich vor seiner Tür steht. Einen Sommer lang hatten sie sich geliebt. Sie waren jung und sie gaben sich ein Versprechen: Sie wollten sich immer lieben. - 24 Jahre später ist diese Frau von früher plötzlich zurück, mit einer Forderung: "Damals hast du mir geschworen, dass du mich immer lieben wirst. Ich bin jetzt da, um dieses Versprechen einzulösen." Aber Frank ist seit 19 Jahren mit Claudia verheiratet. Zwischen den Umzugskisten fordert Romy von Frank die Entscheidung: "Komm zurück. Wir fangen noch einmal an, vergessen, was geschehen ist." Längst hat in Franks Ehe die Gewohnheit die Romantik abgelöst und auch Frank kennt die Versuchung, diesem Alltag zu entfliehen. Als sein Sohn Andy Romy trifft verrät er seine Liebe zu einer Frau und verstrickt sich in den gleichen Versprechungen wie einst Frank. Aber Romy weiß eine Wiederholung zu verhindern. Die Ex-Geliebte läuft Amok und startet ihren Rachefeldzug gegen die Familie des Treulosen - ähnlich wie es einst Medea in der griechischen Sagenwelt tat (siehe Infokasten). Schimmelpfennig konstruiert geschickt die verschiedenen Erlebnisebenen seiner Figuren. Die gnadenlose Pragmatik, mit der Romy auftritt, steht der Verzweiflung der völlig aufgelösten Ehefrau, die plötzlich vor den Scherben ihrer Ehe steht, gegenüber. ■ sep/eB Die mehrfach preisgekrönte Leslie Malton spielt Romy Vogtländer, die an eine moderne Medea erinnert.

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In Rönkhausen geht es bald rund

Der nicht enden wollenden Winter bereitet zwar Probleme, doch ungeachtet dessen wird seit Anfang März mit Hochdruck an der Fertigstellung des neuen Kreisverkehrs in der Ortsmitte von Rönkhausen gearbeitet. Bis Ende Juli - also noch rechtzeitig vor dem Schützenfest - soll das Großprojekt auf der B236 abgeschlossen sein soll. RÖNKHAUSEN ■ In den letzten Tagen starteten die Mitarbeiter der Baufirma Hilgenroth aus Sundern mit ersten Tiefbauarbeiten im Kreuzungsbereich der Bundesstraße sowie der Glingestraße. An den Kreisverkehr soll auch die Straße "Auf dem Stein" angeschlossen werden. Dazu wurde bereits mit vorbereitenden Erdarbeiten begonnen, da eine komplett neue Anbindung der Straße geschaffen werden muss. Dazu wurde bereits mit dem Bau einer Gabionenwand begonnen, die den Hang abstützt. Für die Anbindung der Wohnstraße muss die Gemeinde Finnentrop selbst aufkommen. Hier wird mit Kosten in Höhe von rund 175 000 Euro gerechnet. Bei dem Neubau des Kreisverkehrs handelt es sich um eine Maßnahme des Landesbetriebs Straßen NRW, bei der mit Baukosten von rund 400 000 Euro gerechnet wird. Rund 130 000 Euro davon trägt die Gemeinde Finnentrop. Bevor die eigentlichen Arbeiten am Kreisel beginnen können, müssen zunächst die darunter liegenden Mischwasserkanäle tiefergelegt werden. Auch diverse Versorgungsleitungen sind im Weg und müssen umverlegt werden. Erst nach Abschluss dieser Vorarbeiten wird mit Hilfe einer Ampelanlage der Verkehr einspurig über die Kreuzung geleitet. Wie die Grünfläche auf dem neuen Kreisel gestaltet werden soll, ist derzeit noch offen - es werden aber Gestaltungsvorschläge gesammelt. ■ ged Derzeit wird in Rönkhausen eine Gabionenstützwand errichtet, um eine Wohnstraße an den geplanten Kreisverkehr auf der B 236 anzubinden. ■ Foto: G. Dickopf

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Flughafenfeuerwehr löscht Schützenhalle und Rathaus

Mit Riesenschritten geht es den Jubiläums-Feierlichkeiten der Löschgruppe Plettenberg-Stadtmitte entgegen. Die Bürger dürfen sich auf ein begeisterndes Wochenende freuen. Höhepunkt ist eine zweitägige Leistungsschau der Wehr auf dem Wieden. PLETTENBERG ■ 1885 wurde die Freiwillige Feuerwehr Plettenberg gegründet - die 125. Wiederkehr dieses denkwürdigen Tages wird von Freitag bis Sonntag, 16. bis 18. April, gebührend gefeiert. Die älteste Löschgruppe unserer Stadt lädt Bürger und Kameraden zu einer Festveranstaltung sein, die Maßstäbe setzt. Auftakt ist am Freitag, 16. April, um 18 Uhr mit einem Aufmarsch zum Böhler Friedhof. Dort sind Kranzniederlegung und Totenehrung vorgesehen. Danach geht es zum Kommersabend in die Schützenhalle. Mitwirkende sind dort unter anderem der Spielmanns- und der Musikzug der Plettenberger Feuerwehr. Der Große Zapfenstreich ist für 21 Uhr vorgesehen. Nach dem Ende des offiziellen Teils wird es gesellig weitergehen; die Musik kommt vom Discjockey. Am Samstag und Sonntag werden sich Rathaus-Innenhof und Wieden in Feuerwehrrot präsentieren. Jeweils von 11 bis 17 Uhr gibt es an beiden Tagen eine große Leistungsschau der Feuerwehr. Alle Löschgruppen der Plettenberger Wehr und Gruppen aus der Nachbarschaft sind in das Programm eingebunden. Es gibt sowohl aktuelle als auch historische Löschübungen und Demonstrationen technischer Hilfeleistungen. Neben aktuellen Fahrzeugen der Feuerwehr Plettenberg werden weitere spektakuläre Löschgeräte der Jetzt-Zeit vorgestellt. Aus Neuenrade kommt der "Multistar". Es handelt sich um eine Kombination aus Löschfahrzeug, Rüstwagen und Telekopmastwagen - das ist ein neuzeitliches, noch sehr seltenes Gerät, das den Fuhrpark der Neuenrader Stadtfeuerwehr multifunktional ergänzt. Die Flughafenfeuerwehr aus Dortmund schickt ein Rosenbauer-Panther-Flugfeldlöschfahrzeug zum Wieden und wird das gewaltige Gerät mehrfach vorführen. Freunde der historischen Feuerwehr kommen ebenfalls nicht zu kurz. Etliche museal erhaltene Löschfahrzeuge werden erwartet, unter anderem ein Magirus-Rundhauber-Löschzug aus den 50-er Jahren, seinerzeit der Inbegriff der Nachkriegs-Feuerwehr. Und ein Prachtstück sondergleichen wird eine Dampfspritze sein, die einst pferdebespannt den Brandschutz in großen Städten sicherstellte. In der Schützenhalle wird eine Ausstellung mit Dokumenten der Feuerwehr aus 125 Jahren aufgebaut; die hauptamtliche Wache der Plettenberger Feuerwehr stellt sich ebenfalls mit einem Infostand vor. Für die Kinder gibt es Spiel und Spaß mit dem Zauberer und Mitfahrten im großen Löschfahrzeug. Im Jugendzentrum - dem alten Plettenberger Spritzenhaus - bieten die Feuerwehrfrauen an beiden Tagen Kaffee und Kuchen an. Ebenfalls an beiden Tagen wird mit einem breit sortierten Imbisswagen und an zwei Getränkerondells dafür gesorgt, dass niemand hungert oder durstet. Obendrein wird am Sonntag von 11 bis 14 Uhr zum Frühschoppen mit dem Musikzug der Feuerwehr eingeladen. Und damit das Fest bleibende Erinnerungen auslöst, ist auch ein großes Festbuch in Vorbereitung: Pünktlich zum Jubiläum erscheint eine sorgfältig zusammengestellte, über 200 Seiten starke Chronik. Sie darf in keinem Haushalt Plettenberger Heimatfreunde fehlen! ■ as Ein toller Gegensatz zur Flughafenfeuerwehr: Auch eine Dampfspritze aus dem frühen 20. Jahrhundert wird auf der Feuerwehrschau im Wieden erwartet.

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Oh la la - freuen Sie sich auf die heißen Bräute

"Heiße Bräute machen Beute" - schon der Titel verspricht einen heiteren Abend bzw. Nachmittag. Am 24. und 25. April präsentiert der Theaterclub Rönkhausen gleich zweimal die Komödie in drei Akten. -->

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Bundeswehr Big-Band spielt in Attendorn

Ein echtes musikalisches Highlight gibt es am morgigen Donnerstag, 11. März, in Attendorn zu hören und zu sehen. Die renommierte "Big Band der Bundeswehr" betritt um 20 Uhr die Bretter der Stadthalle. Und das für einen guten Zweck. So geht der Erlös dieses besonderen Konzerterlebnisses an den Verein Mutter-Kind-Hilfe Olpe. -->

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Person in Not, doch der RTW wird fehlgeleitet

Wenn ein Mensch in Not ist, dann zählt jede Sekunde. Was aber, wenn bei einem Rettungseinsatz die Technik versagt? So geschehen kürzlich in Elsen. -->

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P-Talent: Noch ein Vorentscheid bis zum Finale

Acht weitere Kandidaten für den Wettbewerb "P-Talent" stellten sich vorgestern der Jury beim nunmehr dritten Vorentscheid. Und allmählich wird es spannend: Bis zur öffentlichen Finalshow wird es nur noch einen Vorentscheid geben. -->

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Lieder aus seinem Benefizkonzert präsentierte der MC Ohle.

Elfentanz und Tortenschlacht: Kaffeeklatsch im Ohler Saal

"Die 200 Karten waren so schnell weg, so schnell konnte man nicht blinzeln", freute sich Bernd Maus, Vorsitzender der Ohler Dorfgemeinschaft. Die zweite Auflage des Kaffeeklatsches im Ohler Saal begeisterte die Besucher. PLETTENBERG ■ Die Ohler Dorfgemeinschaft hatte wieder für ein unterhaltsames Programm gesorgt. Nach dem Kaffeetrinken mit einem gewaltigen Tortenbuffet trat Wolfgang Meggen alias Cilli Alperscheidt auf. Während seines - oder besser gesagt ihres - Auftrittes hielt es keinen der über 200 Gäste mehr auf den Stühlen. Mit Sauerländer Platt und den "Dönekes" aus ihrem Seniorendasein traf sie genau den Geschmack der Gäste. Da wunderte es nicht, dass viele Damen zustimmend nickten, als Cilli über das Rentnerdasein der Männer philosophierte. "Wenn Männer Rente kriegen, werden se twers und verkehrt!" Da sei es sogar möglich, dass sie sich eine Stunde im Sessel selber verwalten könnten. "Ich geb meinen ja auch mal gern auf der Baustelle in der Nachbarschaft ab, zum Zugucken am Zaun", erzählte Cilli. Auch die Verwandtschaft, "das Silvie" und "das Beatrix", bekamen ihr Fett weg, selbst wenn die Verwandtschaftsverhältnisse "von ihm seiner Mutter der Schwester der Mann" nicht immer ganz geklärt waren. ■ Schwiegermutter muss gehackt werden Ebenso wurde die verhasste Schwiegermutter auf die Schüppe genommen. Denn wenn Cilli auf den Friedhof geht, um zu schauen, ob die Schwiegermutter "mal wieder gehackt werden" muss, bekommt sie immer einen Wutanfall. Denn "die Omma is wieder so jesackt", stellte Cilli fest: "Selbst wenn se tot is, frisst se uns noch die Erde wech!" Bei dem Programm blieb kein Auge trocken und die Besucher forderten eine Zugabe. Im Anschluss zeigte die Tanzgruppe des TuS Jahn Ohle zwei Choreographien und brachte Schwung in den Ohler Saal. Elfriede Nimtz, die "Grand Dame der Worte", wie sie kurzerhand getauft wurde, brachte die Gäste mit ihrem Plattdeutsch-Vortrag zum Lachen. Hoch her ging es bei der Tanzgruppe der Katholischen Kirchengemeinde. Bei ihrem flotten Sirtaki brannten Theo Bulis doch glatt die Souflakis in der Küche an... Abwechslung brachte die Irish-Folk-Band "Doolin's Bunkers" um Simon Bein. "Es ist toll, dass sich junge Leute auch für andere Musik interessieren als nur für Rock und Hip Hop", war das Urteil vieler Gäste. Denn irische Rhythmen hört man ja recht selten im Ohler Saal. Natürlich durfte auch ein Sketch der katholischen Frauengruppe nicht fehlen, die wieder ein witziges Stück einstudiert hatte. Diesmal gab es eine Modenschau, bei der der vielseitige Gebrauch der altbekannten langen Feinripp-Unterhose vorgestellt wurde. Ob als Bolero oder Turban, ob als Schürze oder Strandbekleidung - dieses Kleidungsstück kann wirklich vielseitige verwendet werden. Als dann Motorengebrumm im Ohler Saal ertönte, wussten viele Bescheid. Nathalie und Jochen Muckhoff, einigen bereits aus der 70-er Jahre-Show bekannt, eroberten mit ihren Styropor-Autos den Saal und gaben nochmals "Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen" zum Besten. Auch Klaus Placks Version von "My Way" durfte nicht fehlen. "Ganz spontan haben wir noch einen dritten Sänger aufgetan", so Bernd Maus. Gemeint war Uwe Boese, der schon bei der 70-er Show mit seiner Darbietung von "Eine neue Liebe" begeistert hatte. Zum Abschluss des Kaffeeklatsches präsentierte der Männerchor Ohle einen kleinen Ausschnitt aus seinem Programm für das Benefizkonzert, das am 20. März stattfindet. Außerdem gab es wieder eine große Tombola mit schönen Preisen, die von den Ohler und Eiringhauser Einzelhändlern zur Verfügung gestellt wurden. ■ nm Die Mädchen des TuS Jahn Ohle brachten tänzerischen Schwung in den Ohler Saal. ■ Fotos: N. Muckhoff

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Eine Woche nach "Xynthia": Kita-Alltag läuft wieder normal

Es ist wieder Normalität eingekehrt im Familienzentrum an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße. Eine Woche ist es jetzt her, dass Sturm "Xynthia" das Dach des gegenüberliegenden Krankenhaus-Gebäude (Betreutes Wohnen) auf die Kita geschleudert hatte und damit erheblich beschädigt hatte. PLETTENBERG ■ Der Betrieb läuft wieder komplett, aber im und am Familienzentrum sind noch Spuren zu erkennen, die auf die gewaltige Kraft des Sturmes schließen lassen. So ist die Eingangshalle immer noch zum Teil abgesperrt, die Erzieherinnen haben den Kindern erzählt, was passiert ist und gesagt, dass man den Bereich der Eingangshalle noch nicht wieder betreten sollte. "In den nächsten Tagen kommen die Dachdecker und dann werden auch die neuen Fenster angeliefert", so Bärbel Tusch, Erzieherin des Familienzentrums auf der Bracht im Gespräch mit der Heimatzeitung. "Alleine die Arbeiten, das herübergeschleuderte Dach zu bergen und aufzusammeln, hat einen ganzen Tag in Anspruch genommen". An "vollkommen normalen" Betrieb sei daher in der ersten Woche nach Sturm "Xynthia" (Sonntag vor einer Woche) nicht zu denken gewesen, so Bärbel Tusch weiter. Aber nun läuft alles - bis auf die Teil-Absperrung - wie gehabt, die zunächst eingerichtete Notgruppe konnte wieder aufgelöst werden. "Die Schäden sind zwar sichtbar, aber unseren Alltag hier mit den Kindern schränken sie gottseidank nicht ein", freuen sich die Erzieherinnen, das ihr Familienzentrum doch recht glimpflich davon gekommen ist. Bärbel Tusch: "Das war schon ein Schock, als wir das Chaos gesehen haben. Damit hätte wohl keiner gerechnet". Große Teile des abgerissenen Krankenhaus-Daches waren auf dem Gebäude des Familienzentrums gelandet, durchschlugen dort Fensterscheiben, wurden in den Vorgarten geschleudert und auf Spielgeräte gewirbelt. ■ Krankenhaus: Dach ist wieder dicht Am Krankenhaus selbst war der Schaden ebenfalls beträchtlich: Die Wucht des Sturms hob eine große Dachfläche über den Einheiten des betreuten Wohnens an, riss sie herunter und hinterließ klaffende Löcher, durch die Regen und Schnee ins Gebäude eindringen konnten. Die Feuerwehr, die auf der Bracht alle Hände voll zu tun hatte, verständigte einen Dachdecker, der den Schaden sofort inspizierte und eine provisorische Dach-Abdeckung errichtete, damit nicht weitere Feuchtigkeit in die darunter liegenden Etagen gelangen konnte. So wurde "nur" der Dachboden ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier ist man glimpflich davongekommen. Matthias Steinhoff vom Sachgebiet Gebäudemanagement der Stadt Plettenberg dazu auf ST-Anfrage: "Wenn man bedenkt, welche Kraft dieser Sturm hatte, hätte es durchaus schlimmer kommen können. Wir sind froh, dass es bei diesem doch übersichtlichen Schaden geblieben ist - wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen." Das Dach des Krankenhaus-Nebengebäudes sei mittlerweile wieder "dicht". Für das Familienzentrum auf der Bracht rechnet Matthias Steinhoff mit Reparaturarbeiten, die noch etwa anderthalb Wochen in Anspruch nehmen werden. "Die neuen Fenster sind nicht auf Lager, deshalb dauert das ein wenig. Wir werden jetzt aber schauen, dass auch diese Arbeiten zügig erledigt werden." Die Kinder indes haben kein Problem mit der Baustelle im Gebäude. Sie tollen weiter in ihren Spiel- und Bewegungsräumen herum oder gehen hinaus, um im Schnee zu spielen. Auch das ist jetzt gefahrlos möglich, nachdem Dach-Teile des gegenüberliegenden Gebäudes auch dort gelandet waren. ■ Beliebter Spielteppich wurde ausquartiert Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist der große Spielteppich, der sonst immer in der Eingangshalle es Familienzentrums gelegen hatte. Er musste - aufgrund der Teil-Sperrung - ausquartiert werden. Auf diesen Teppich, den die Kinder sonst mit ihren Spielzeugautos befahren und auf dem sie toben, warten alle sehnsüchtig. ■ fa Noch müssen die Kinder warten, bis die Eingangshalle freigegeben wird. Erst müssen die Fenster getauscht werden. Der Spielplatz des Familienzentrums ist von Dach-Teilen befreit. Hier können die Kinder wieder toben. ■ Foto: fa

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Messingwerk füllt Untergraben und investiert vier Mio. Euro

Gleich zwei größere Projekte plant derzeit die Geschäftsführung des Plettenberger Messingwerkes. Zum einen soll der seit vier Jahren ungenutzte Untergraben im Industriegebiet Bannewerth verfüllt werden, zum anderen will man vier Mio. Euro in eine umweltfreundliche Produktionsanlage investieren. PLETTENBERG ■ Der Anstoß für die geplante Verfüllung des Untergrabens kam von der Stadt Plettenberg, die in dem Graben einen Schmutzwasserkanal verlegen will, um insgesamt fünf Wohnhäuser im Bereich des Industriegebietes Bannewerth an das städtische Kanalnetz anzuschließen. Diese sind bislang noch an Kleinkläranlagen angeschlossen. "Da wir den Untergraben seit vier Jahre nicht mehr nutzen, werden wir den Graben nach der Verrohrung durch die Stadt verfüllen lassen", erklärte Messingwerk-Geschäftsführer Robert Neuerbourg auf Anfrage unserer Zeitung. Für die insgesamt rund 3 500 Quadratmeter große Fläche gebe es Interessent, die nahezu allesamt Grundstücksanrainer des Untergrabens seien. Die Untere Wasserbehörde gab laut Neuerbourg bereits grünes Licht für die Verfüllung, weil es kein fließendes Gewässer sei und es sich zudem um ein technisches Bauwerk handele. In Abstimmungsgesprächen mit der Stadt soll nun ein Bauunternehmen gefunden werden, das einerseits den Schmutzwasserkanal sowie einen Mischwasserkanal (bei Netzüberlastung) verlegt und sich zudem um die Verfüllung des rund 250 Meter langen Untergrabens kümmert. "Da nicht sämtliche Grundstücke dem Messingwerk gehört, müssen wir für die Verlegung der Kanalrohre noch einige Grundstücksverhandlungen führen", betonte Bauamtsmitarbeiterin Manuela Kandera, die aber hofft, das Bauprojekt in Gemeinschaftsarbeit mit dem Messingwerk noch in diesem Jahr abschließen zu können. Schon wesentlich früher soll bei dem traditionsreichen Hersteller von Messing- und Kupferbändern eine neue Produktionsanlage in Betrieb gehen, die eine Gesamtinvestition von vier Mio. Euro am Standort Eiringhausen erfordert. "Wir investieren in eine namhafte Technologie, die in Sachen Umwelttechnologie bahnbrechend ist", erklärte Neuerbourg gestern zu den derzeit noch laufenden Planungen. ■ ged

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Israels Schlachten eindrucksvoll >erzählt<

Das Oratorium "Judas Maccabäus" ist ein Meisterwerk des reifen, sechzigjährigen Georg Friedrich Händel und als ein solches wurde es am vergangenen Sonntag in der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius aufgeführt. PLETTENBERG ■ "Dieses Oratorium ist wohl farblich noch eindrucksvoller als Händels Messias und hat zudem viele Ohrwürmer", meinte der begeisterte ASG-Musiklehrer und Kantorei-Sänger Wilfried Wagener. "Die Vielfältigkeit an Klangfarben wurde allen 200 Zuhörern überzeugend dargeboten", war sein Fazit. Unter der bewährten Leitung von Kantor Gerhard Strub spielte das Orchester, die >Camerata Instrumentale Siegen<, zunächst die Ouvertüre zum alttestamentarischen Oratorium. Darin wurde die Trauer um den Tod des Führers der Israeliten, Vater von Judas, gesungen von Tenor Henning Kaiser, und Simon, gesungen von Bass Thilo Dahlmann, bemerkenswert musikalisch zum Ausdruck gebracht. Der darauf einsetzende Chor, der Kammerchor der Kantorei Christuskirche, verstärkte die todtraurige Stimmung mit ruhigem Gesang. Als Nachfolger seines Vaters wurde Judas, beeindruckend von Henning Kaiser gesungen, zum Anführer der Israeliten erkoren. Unter seiner Führung konnte das Volk die darauf folgenden Schlachten gewinnen. Der ganze Ruhm fiel auf Judas, der diesen jedoch zurückwies. Manja Stephan (Sopran) und Christian Wehler (Alt) wussten sich mit lupenreinem, weichem, aber doch energischem Gesang als Israelitinnen und Boten in die Herzen der Zuhörer zu singen. Zu Beginn des zweiten Aktes drohte den Israeliten neue Gefahr und der Chor sang "Fall ward sein Los!", worin die Stimmung zwischen Zweifel und Gewissheit förmlich greifbar wurde, da Judas Maccabäus alles andere als ein kraftstrotzender Feldherr war. Zur Mitte des zweiten Aktes folgte der dramaturgische Höhepunkt des Oratoriums. Der Tenor sang "Blast die Trommet!". Bis zu diesem Zeitpunkt hat Händel seine musikalischen Mittel zurückgehalten. Aber dann setzte er zu einem Geniestreich an. Nach und nach folgten weitere Instrumente. Unter anderem Pauken und drei Trompeten, die von dem Bläsertrio Reinhard Felthaus gespielt wurden. Schließlich komplettierte der Chor das Tutti. Dieser Höhepunkt ist thematisch darin begründet, dass dem Volke Israel nach innerer Läuterung und Hinwendung zu Gott endgültig der Sieg zuteil wurde. Der dritte Akt des Oratoriums hat als Klassik-Hit die Jahrhunderte überdauert: Das Adventslied "Tochter Zion, freue dich!" basiert auf dem Chor "Seht er kommt mit Preis gekrönt" aus "Judas Maccabäus". Von da an erkannte man, dass allmählich die musikalische Spannung und die der Zuhörer, die sich angesichts der Konzertdauer von über drei Stunden immer weiter aufgebaut hatte, allmählich abfiel. "Judas Maccabäus war zwar in vielerlei Hinsicht eine schwere Kost, aber allemal den Konzertbesuch wert. Gerade dann, wenn es so toll dargeboten wird, wie von der Kantorei unter der Leitung von Gerhard Strub", sagte ein Besucher nach dem Konzert restlos begeistert von der musikalischen Leistung. ■ ja Stimmgewaltig: Der Kammerchor der Kantorei Christuskirche und die >Camerata Instrumentale< aus Siegen begleiteten die Solisten am Sonntag in der Pfarrkirche St. Laurentius. ■ Fotos: D. Jansen Die Solisten Manja Stephan und Christian Wehler sangen sich in die Herzen der Zuhörer.

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Wie teuer wird dieser Winter?

Genaue Summen stehen natürlich noch nicht fest. Doch eines ist gewiss: Der Winterdienst wird für die Gemeinde Herscheid in diesem Jahr teurer als erwartet. -->

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SVP auf "sagenhaftem Höhenflug"

Klaus-Jürgen Bröcker ist Gründungsmitglied des Schwimmvereins Plettenberg, der im kommenden Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert. Sein Wort hat im Verein Gewicht und wenn Bröcker von einem "sagenhaften Höhenflug in den letzten zwei Jahren" spricht, dann können Trainerstab und sportliche Leitung stolz darauf sein, eine ganze Menge richtig gemacht zu haben. -->

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Letzter Sieg zum Aufstieg fällt leichter als erwartet

HERSCHEID ■ Die Sektkorken knallten früher als erwartet: Mit einem in dieser Klarheit nicht erwarteten 3:0-Sieg gegen Concordia Hagen machte der TV Grünenthal am Freitagabend in der Klemme-Sporthalle den Aufstieg in die Landesliga und damit den größten Erfolg der Abteilungsgeschichte perfekt. -->

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Handarbeiten für den guten Zweck

Bunte Socken, warme Schals, und verschiedene andere Strickwaren gab es am vergangenen Wochenende auf dem Handarbeitsbasar im Paul-Gerhardt-Haus. -->

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Städtepartnerschaft: Am Wochenende nach Schleusingen

Doppelten Grund zum Feiern gibt es am Wochenende in der Partnerstadt Schleusingen. Zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Schleusingen und Plettenberg sowie zu zwei Jahrzehnten deutscher Einheit richtet Schleusingen am Samstag eine Festveranstaltung aus. Dafür konnte ein hochkarätiger Festredner gewonnen werden: Joachim Gauck, früherer Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde. -->

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Der Vorstand des Hegerings wurde am Samstag wiedergewählt (von links): Zweiter Vorsitzender Eberhard Kaufmann, Vorsitzender Dr. Matthias Dunkel und Geschäftsführer Mike Hortmann.

Jäger sind verunsichert: Was darf noch gefüttert werden?

Der lange Winter macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch dem Wild. Futter gibt es im Wald kaum noch, daher sind die Tiere auf die Jäger angewiesen. Und die fragen sich: Was darf man überhaupt noch füttern? Darüber wurde bei der Jahreshauptversammlung des Hegerings Herscheid lange nachgedacht. HERSCHEID ■ Dr. Matthias Dunkel sprach von einer deutlichen Verunsicherung in der Jägerschaft. Grund dafür ist eine Verordnung der Oberen Jagdbehörde. Diese besagt, dass Rüben als Futtermittel nicht mehr zulässig sind. Dabei handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, damit sich die Schweinepest nicht ausbreite. Denn Rüben, so erklärt Dr. Dunkel, haben eine Lockwirkung. Wildschweine werden dadurch in großen Gruppen angelockt. In diesen Rudeln bestehe dann die Gefahr der Ansteckung. Die neue Verordnung, die zum Jahreswechsel in Kraft getreten ist, schreibt Heu und Grassilage als einzige zulässige Futtermittel vor - sehr zum Ärger zahlreicher Jäger. Denn viele hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits mit Rüben eingedeckt. "Daher wurde eine Ausnahmeregelung geschaffen", erklärte der Herscheider Hegeringleiter. Bis Ende April dürfen die Rüben bei entsprechender Lagerung noch verfüttert werden. Dennoch sind die heimischen Jäger verwundert, vor allem, weil die Verordnung so rasch und mitten in der Fütterungsperiode erlassen wurde. Erfreulich: Zurzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Schweinepest noch in Herscheid ist. Seit letztem Jahr besteht eine strenge Untersuchungspflicht. Jedes geschossene Schwarzwild (auch Fallwild) muss zum Veterinäramt gebracht und dort untersucht werden. Die Herscheider Hegering-Jäger brachten im letzten Jahr 65 Stück Schwarzwild zur Strecke. Darunter, so betonte Dr. Dunkel, seien keine Verdachtsfälle gewesen. "Wir dürfen uns aber dennoch nicht in Sicherheit wiegen", warnte der Hegering-Leiter. Eine Krankheit wie die Schweinepest komme schnell zurück. Daher empfahl er, auch weiterhin Schwarzwild gezielt zu bejagen. Positiv ist die Entwicklung der Mitgliederzahlen: Zurzeit gehören dem Hegering 180 Jäger an, darunter viele Gäste. Im letzten Jahr habe man Verstärkung von zwei Jungjägern erhalten. Zudem hat sich mit Harald Schmid ein Falkner dem Hegering angeschlossen. Aufgrund der guten Arbeit bestätigten die Mitglieder den Vorstand. Somit bleibt Dr. Matthias Dunkel weiterhin Vorsitzender. Sein Stellvertreter ist Eberhard Kaufmann. Auch Geschäftsführer Mike Hortmann wurde wiedergewählt. ■ dg Blick in fragende Gesichter: Auch die heimischen Jäger sind durch die neue Fütterungsverordnung verunsichert worden. ■ Fotos: D. Grein

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Giftige Chemikalie tritt aus: Großeinsatz für Feuerwehr

Großalarm in Landemert: Eine höchst gefährliche Flüssigkeit ist bei einem Unfall ausgetreten und versetzt die Bevölkerung in Aufruhr. Zum Glück handelt es sich bei diesem Szenario nicht um den Ernstfall, sondern um eine Übung des ersten Löschzugs der Plettenberger Feuerwehr. PLETTENBERG ■ Dennoch gehen die Rettungskräfte bei der Übung am Freitag mit der gebotenen Ernsthaftigkeit zu Werk. Wenige Meter hinter dem Ortseingang entdecken sie den verunglückten Gefahrguttransporter. Dieser hat an einem seiner Tanks eine Leckage - aus dieser bahnt sich eine Flüssigkeit ihren Weg ins Freie. Der erste Löschzug (Löschgruppen Stadtmitte und Landemert) ist zur Stelle: Unter schweren Atemschutzgeräten und Sicherheitsanzügen erkunden die Blauröcke die Unfallstelle. Und tatsächlich, die Befürchtungen bestätigen sich: Bei dem auslaufenden Stoff handelt es sich um das hochgefährliche Trichlorsilan. Im Lauf gegen die Zeit erkundet der erste Trupp die Lage. Unter Vollschutz bleiben jedoch nur gut 20 Minuten, ehe der Sauerstoff langsam ausgeht und die Kameraden ihre Sicherheitsanzüge in der Dekontamination-Station ablegen müssen. Aus diesem Grund hat Einsatzleiter Ortwin Rameil stets einen zweiten Trupp zur Sicherung bereitgestellt. Nachdem die Leckage entdeckt und der Gefahrenstoff identifiziert ist, macht sich eben jener Sicherheitstrupp an die Arbeit, das Loch mittels eines Flansches abzudichten. Gezündete Böller, welche mögliche Explosionen simulieren, lassen das Szenario realistisch wirken und erhöhen den Stressfaktor der Wehrleute. Nach gut einer Stunde ist das Leck geschlossen. Alle giftigen Chemikalien sind aufgenommen und umweltgerecht entsorgt worden. Weitere Gefahren können ausgeschlossen werden - die 40 Kameraden haben gute Arbeit geleistet. Das Szenario der Übung war nicht willkürlich gewählt worden. Statistiken belegen das klare Ansteigen solcher Unfälle in den letzten Jahren. "Chemikalien laufen einem mittlerweile jeden Tag über den Weg", berichtete Zugführer Ortwin Rameil. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein ist das regelmäßige Üben der Feuerwehren von immenser Wichtigkeit, auch wenn solche Übungen einen Realeinsatz nie komplett kopieren können. "In der Realität werden bei Unfällen dieser Art Absperrgrenzen von über 50 Metern festgelegt", nennt Rameil als Beispiel. Daher sind auch alle "Zuschauer" mehr als beruhigt, dass es sich bei dem spektakulären Einsatz am Freitagabend nur um eine Übung handelt. ■ sk An einem Tank des Gefahrguttransporters entdecken die Einsatzkräfte das Leck. Da darauf (simulierte) giftige Chemikalien entweichen, müssen die Feuerwehrmänner Schutzkleidung tragen. ■ Foto: S. Klingschat

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Kolb-Turm: Es bleibt bei Holz-Verschalung

In der Jahreshauptversammlung der Herscheider SGV-Abteilung war vom zweiten Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Dr. Klaus Hüttebräucker, angeregt worden, bei der Kolbturm-Sanierung die Bruchstein-Optik des fast 100 Jahre alten Aussichtsturmes zu erhalten. Wie versprochen, hat Vorsitzender Ernst August Benfer inzwischen mit Architekten und dem Hauptgeschäftsführer des SGV, Wolfgang Benno Ecker, Kontakt aufgenommen. HERSCHEID ■ Das Ergebnis der Gespräche teilte er bei der Zusammenkunft der Herscheider SGVer am runden Tisch mit. Das optisch ansprechende Bruchsteinmauerwerk auf der Nordhelle gegen Wind und Wetter so zu schützen, dass keine Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann, ist technisch durchaus möglich. Nach Mitteilung des Hauptgeschäftsführers ist diese aufwendige Variante zunächst auch ins Auge gefasst worden. Jedoch aus Kostengründen (neues Verfugen des gesamten Mauerwerks) musste sie wieder fallen gelassen werden. So wird es nach dem momentanen Stand der Planungen - wie mehrfach berichtet - bei der Verschalung des Turmes mit Lärchenholz wohl bleiben. Da eine erneute Spendenaktion zurzeit zu gewissen Hoffnungen Anlass gibt, soll in nächster Zeit mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Freuen dürfen sich Eltern mit ihren Kindern auf eine spannenden und heimatkundlich interessante Familienwanderung am 10. April. An diesem letzten Samstag der Osterferien ist eine etwa zweistündige Wanderung über den A 1-Weg im Böllenberg mit einem anschließenden gemeinsamen Abschluss in der Grünau geplant. Kurz angesprochen wurde auch noch einmal der sogenannte Luftlandeplatz mit Flugmodellen in Bäumen an der Spinne. Mit einem Zitat vom Wilhelm Münker, dem Mitbegründer und Förderer des Jugenherbergswesens, "Die Verwirrung der Geister treibt immer neue Blüten", fand die Diskussion ein schnelles Ende. Anlässlich der 25-jährigen Mitgliedschaft im SGV überreichte Vorsitzender Benfer Heinz Heidbüchel die Treuenadel mit Urkunde. Er dankte Wanderfreund Heidbüchel besonders für die Organisation der Wanderfreizeiten und Exkursionen. Ohne Heinz Heidbüchel, so Benfer, wäre vieles nicht möglich. Mit amüsanten Geschichten und Gedichten zum Älterwerden leitete er anschließend zum geselligen Teil des Abends über. In waschechtem Plattdeutsch gab Reinhard Sohn die Geschichte, wie Jupp und sein Vater versuchten den Osterhasen zu fangen, zum besten. Das nächste Treffen am runden Tisch findet am 8. April in der Grünau statt. ■ hs Er ist Gegenstand der aktuellen Diskussionen: Der Robert-Kolb-Turm soll bekanntlich umfassend restauriert werden. Der Wunsch vieler Heimatfreunde ist es, das Bruchsteinmauerwerk zu erhalten. ■ Archivfoto

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Wechsel an der Spitze der SPD

Überrascht waren die Sozialdemokraten nicht, als Jan Hendrik Marl am Samstag seinen Rückzug bekannt gab. Nach nur zwei Jahren als Vorsitzender der SPD Plettenberg trat er aus freien Schritten zurück; die Gründe waren nachvollziehbar. Umso erfreuter waren alle Besucher der Jahreshauptversammlung, in Jürgen Beine einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben. PLETTENBERG ■ Das langjährige SPD-Mitglied wurde bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung mit großer Mehrheit gewählt. Beine machte in seiner Antrittsrede klar, wo die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen werden. Die SPD soll Zukunftslaboratorium und Gravitationszentrum sein und eine wichtige Integrationsrolle spielen. Was er damit meint? Zum einen betonte er, bei jeder politischen Entscheidung verstärkt über "das Plettenberg von morgen nachzudenken". Das bekannte Lied der Gruppe Fleetwood Mac "Don't stop thinking about tomorrow" (also "Hört nicht auf, über morgen nachzudenken") diene als Richtlinie. Um dies umsetzen zu können, müsse man dauerhaft neue Ideen vor Ort entwickeln; dies gelinge nur, wenn man politischen Diskussionen verstärkt Halt gebe. Zudem müsse man steter Ansprechpartner für die Mitglieder, aber auch für alle Bürger sein. "Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf diesem Weg begleiten würdet", warb Beine um das Vertrauen der Sozialdemokraten. Sein Vorgänger hatte sich zuvor bei seinen Zuhörern entschuldigt. Familie, Beruf, Arbeit im Stadtrat - die Funktion als Vorsitzender habe er aufgrund der Fülle seiner Aufgaben nicht wie gewünscht ausfüllen können. "Ich habe die Enden nicht aneinander bekommen", gab Marl zu. Da er aus Zeitnot an dieser Situation auch nichts ändern könne, trat er von seinem Posten zurück. Darüber hinaus ergaben sich weitere Veränderungen im Vorstand. Ausgeschieden aus seinem Amt ist Kassierer Manfred Seibt. Sein bisheriger Stellvertreter Jörg Thilo Schmidt rückt auf ins erste Glied; er erhält Unterstützung durch den zweiten Kassierer Wolfgang Rothstein. Das Geschäftsführer-Duo bilden ab sofort Uwe Boese und Corina Adolphy. Zudem gibt es zwei Stellvertretende Vorsitzende: In dieses Amt wurden Helge Staat und Wolfgang Schrader gewählt. ■ dg

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Schrader greift die CDU an

Emotional und angriffslustig - so präsentierte sich Wolfgang Schrader bei der Jahreshauptversammlung der SPD Plettenberg. Der Fraktionsvorsitzende hatte sich auf ein Ziel eingeschossen: die CDU. PLETTENBERG ■ Bereits vor der Kommunalwahl habe sich die Ortsunion in völlig unangebrachtem Populismus geübt. Die Quittung dafür habe die CDU am Wahlabend erhalten. "Unsere Strategie der Ehrlichkeit war die richtige", lobte Schrader die Entscheidung der SPD, rechtzeitig auf die finanziellen Engpässe hinzuweisen. Spätestens nach der letzten Ratssitzung sei klar warum: Die Stadt muss drastische Kürzungen vornehmen. Dies habe mittlerweile auch jeder erkannt - bis auf die CDU, die Schrader als "dickfellig" titulierte. Denn sie stecke den Kopf in den Sand und warte auf die Verfügungen der Aufsichtsbehörde. "Das kann für uns keine Alternative sein", moserte Schrader. Die SPD versuche mit umfassenden Sparmaßnahmen den Haushalt auszugleichen - trotz eingebrochener Gewerbesteuer. Dabei müsse man leider auch unpopuläre Entscheidungen treffen. "Es hilft uns nicht weiter, wenn der Kollege Hillert eine Haushaltsrede von 28 Minuten Länge hält, sich aber bei den Einsparungen an Kleinigkeiten abarbeitet", griff Schrader seinen CDU-Kollegen an. Es sei völlig unverständlich, dass die CDU so ideenlos sei und lediglich den Fahrdienst des Bürgermeisters und einen Zuschuss für das Weidenhofkino - der im Übrigen nicht mehr gezahlt werde - streichen möchte. "Das reicht doch nicht aus", winkte Schrader ab. In den nächsten Wochen werde man ja sehen, wie ernst es der CDU mit dem Sparen wirklich sei. Schrader jedenfalls verteidigte die eigene Marschroute, die unter anderem das Anheben von Grundsteuern sowie Anliegerbeiträgen und die Kürzung der freiwilligen Leistungen vorsieht. "Wenn wir möglichst schnell wieder Herr im eigenen Haus sein wollen, sind diese Veränderungen dringend notwendig", so Schrader. ■ dg Der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Schrader amüsierte sich darüber, dass sein CDU-Kollege Heiko Hillert eine 28-minütige Haushaltsrede ohne Inhalt gehalten habe. ■ Foto: D. Grein

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Sundheller marschieren durch New York

50 Besucher bei der Jahreshauptversammlung - damit war Peter Schweighöfer sehr zufrieden. Diese starke Resonanz zeichnet sich auch in den Mitgliederzahlen ab: Der Schützenverein Sundhelle ist im letzten Jahr gewachsen, freute sich der Vorsitzende. -->

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Der Traum von André Rieu und seiner Geige

Plettenbergs Gleichstellungsbeauftragte Christiane Wilk hatte es realisiert: Die Winterberger Kabarettistin Karin Berkenkopf war zum Internationalen Frauentag angereist und präsentierte gestern im Ratssaal ihr neues Programm mit Namen "Sammelfieber". Vor bis auf den letzten Platz besetzten Stuhlreihen kam sie als Frieda Braun auf die Bühne - und begeisterte. PLETTENBERG ■ Ausgerüstet mit Haarnetz, Lockenwicklern und einer sauberen Schürze strapazierte sie mit bestem Sauerländer Akzent die Lachmuskeln ihrer Zuhörer. Auf der Suche nach Sachspenden für den geplanten Wohltätigkeitsbasar ihrer Frauengemeinschaft schleuderte sie spektakulär erzählte Interna ins Publikum. Mit ausdrucksstarker Mimik und liebenswürdigem Charme unterstrich sie das Gesagte. "Wir verkaufen auf dem Basar allerhand Gerümpel - also Sachspenden", erklärte sie. "Wir nehmen alles an, was nicht mehr gebraucht wird. Alles - außer Familienmitglieder", betonte die Hausfrau. Zum Schirmherrn der Aktion wünschte sich die Gemeinschaft - bestehend aus zehn Frauen - André Rieu. "Dem seine Geige wäre ich gerne", fügte Frieda Braun erklärend hinzu. Da es aber immer anders kommt, als man denkt, boten stattdessen die Alten Herren des heimischen Fußballvereins ihre Schirmherrschaft an. Frieda Braun nahm das überwiegend weibliche Publikum auch mit auf eine Reise nachbarschaftlicher Abgründe. Im Mittelpunkt stand unter anderem Mitstreiterin Kollekten-Agga, die bei jedem Hotelaufenthalt die Flüssigseife der im Zimmer angebrachten Spender in Tupperdosen abfüllt. "Dann in Fläschchen gefüllt, Kirsche dran und verschnackt auf'm Basar", weihte die Winterbergerin ihr Publikum ein. Doch die Kabarettistin beließ es nicht nur bei ihren charmanten Worten: Frieda Braun nahm auch gerne den Kontakt zu den Anwesenden auf. Zuschauer Fritz erfuhr am eigenen Leib, wie man mittels eines Kopfmassage-Gerätes die Festplatte von potentiellen Spendern beeinflusst. Und auch eine zu spät erschienene Zuschauerin wurde prompt persönlich begrüßt: "Na da bist du ja endlich." Es waren eben diese Momente der Situationskomik, die das Publikum vollends überzeugte. Als Dank für diesen rasanten Vormittag erhielt Frieda Braun von den Plettenbergern tosenden Applaus. ■ bo Frieda Braun suchte bei ihrem gestrigen Auftritt den Kontakt zu ihrem Publikum. Zuschauer Fritz erhielt von der Kabarettistin eine Kopf-Massage. ■ Foto: M. Bornemann

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Auch der rote Mazda des Unfallverursachers musste nach dem heftigen Zusammenstoß abgeschleppt werden.

Sieben Verletzte bei schwerem Unfall im Schneegestöber

Mitten im abermaligen Wintereinbruch ereignete sich am Freitag ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ohler Straße. Bei einem Frontal-Zusammenstoß zweier Autos wurden insgesamt sieben junge Plettenberger verletzt, drei von ihnen sogar schwer. PLETTENBERG ■ Wie die Polizei berichtet, war der 20-jährige Fahrer eines roten Mazda gegen 21.15 Uhr auf der Ohler Straße in Richtung Ohle unterwegs. In einer scharfen Rechtskurve verlor er auf schneeglatter Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schleuderte auf die andere Fahrbahnseite und stieß dort mit dem Heck gegen die Frontseite eines entgegenkommenden Wagens; dessen 19-jährige Fahrerin aus Plettenberg hatte keine Chance mehr, dem Wagen auszuweichen. Der Aufprall war derart heftig, dass alle Personen, die sich in den Autos befanden, verletzt wurden. Der 20-jährige Verursacher und zwei weitere Insassen erlitten sogar schwere Verletzungen. Auch die beiden Autos waren deutlich gezeichnet. Die Wagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenssumme schätzt die Polizei auf insgesamt 8 500 Euro. Alle sieben Unfallbeteiligten wurden ins Plettenberger Krankenhaus gebracht. Besonderheit: Der Plettenberger Rettungswagen war zur Unfallzeit in einen anderen Einsatz eingebunden. Da zunächst auch ein Unfall im Bereich Pasel gemeldet worden war, wurden dorthin die Rettungswagen aus Werdohl und Finnentrop gerufen. Da in Pasel jedoch kein Einsatz anlag, wurden die beiden Rettungswagen - gemeinsam mit dem Plettenberger Hilfeleistungslöschfahrzeug der Rettungswache - zur Ohler Straße geordert. Dort war man froh, auf die Hilfe aus den Nachbarstädten zurückgreifen zu können. ■ dg Nicht mehr fahrbereit: Einsatzkräfte der Plettenberger Feuerwehr und Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens schieben das zerstörte Auto der 19-jährigen Plettenbergerin an den Fahrbahnrand. ■ Fotos: St. Aschauer-Hundt

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Die Zeit der Hexen und der österlichen Tristesse ist vorbei

Die Zahl 13 bringt Unglück, heißt es im Volksmund. Das galt bedingt auch für den Ostermarkt. Denn die 13. Auflage in der Rammberghalle begann aufgrund des Winter-Einbruchs eher schleppend. Die Besucher-Zahlen stiegen im Verlauf des Wochenendes zum Glück für die Veranstalter noch an. Die Zahl 13 brachte also nur anfangs Unglück. HERSCHEID ■ Dafür, dass der Markt dann doch zu einem Erfolg wurde, sorgte das abwechslungsreiche Angebot. Die Interessengemeinschaft Ostermarkt, bestehend aus Peter Althoff, Hans-Gerd Schnepper und Horst Klischat, hatte über 30 Hobbykünstler in die Rammberghalle gelockt. "Viele Verkäufer haben hier jedes Jahr einen Stand und sind von Beginn an dabei", erklärte Horst Klischat stolz. Zu diesen Stamm-Ausstellern zählt Ilse Köhler. Die Werdohlerin baut ihren Stand seit der ersten Veranstaltung immer wieder auf - selbstverständlich stets mit neuen Ideen. "Ich verkaufe Dekoartikel und da hat sich im Laufe der Jahre einiges geändert", erzählt Ilse Köhler. Früher habe es eine Zeit gegeben, in der sie nur Hexen verkauft habe. "In vielen Fenstern hingen meine Hexen. Jeder wollte eine haben", erinnert sich die Werdohlerin an den sieben Jahre anhaltenden Trend. Doch dieser Zauber sei vorbei: Heute gehören überwiegend Gestecke, Plüschhasen und Küken mit flauschigem Fell zu ihrem Sortiment. Am Stand von Jörg und Elke Berthold konnten die Besucher bei der Entstehung von Spanbäumen zusehen. Mit einem Stechbeitel entsteht aus einem daumengroßen Holzstück ein wahres Kunstwerk. Der gelernte Werkzeugmacher drechselt außerdem Eierbecher, Serviettenhalter und frühlingshafte Figuren aus gestocktem Birkenholz. "Unsere kleinen gesägten Fensteranhänger mit Ostermotiven entstehen zu Hause auf einer selbst umgebauten Nähmaschine", erklärte Jörg Berthold den interessierten Zuschauern. Sein Hobby entstand aus der Not heraus. Das aus Dresden stammende Ehepaar hatte vor dem Mauerfall keine Gelegenheit, österliche Dekoartikel zu erwerben. "Also fing ich damals an, selbst Figuren und Laubsägearbeiten herzustellen", erinnerte er sich. Mit großem Erfolg, darin waren sich die Gäste beim Betrachten der Holzarbeiten einig. ■ Es duftet nach Seife und Flotten Lotten Auf dem vielfältigen Ostermarkt gab es sogar einen Stand für die Schönheit. Elke und Klaus Pichlbauer sorgten mit ihren selbst hergestellten Naturseifen für betörenden Duft in der Rammberghalle. "Unsere Seifen werden alle aus naturbelassenen, kaltgepressten Ölen hergestellt", erklärte Klaus Pichlbauer. Selbst Besucher mit besonders empfindlicher Haut werden im Naturseifengarten des Werdohler Paares fündig. Klaus Pichlbauers Geheimtipp ist hier eine unbeduftete Seife mit Mandel- und Olivenöl. "Diese ist auch für Babys und Kleinkinder sehr zu empfehlen", weiß er. Jeder Besucher wurde in der Rammberghalle fündig. Die mit Serviettentechnik gestalteten Holzstücke fanden ebenso ihre Abnehmer, wie bemalte Straußen- und Hühnereier, oder die liebevoll gestalteten Naturgestecke und Kerzenhalter von Heidi Gonzalez und Gabriela Winter. Nach dem Bummel durch die Halle stärkten sich die Besucher am Kuchenbuffet der "Flotten Lotten" oder ließen sich geräucherten Fisch und das angebotene Holzofenbrot schmecken. Der Osterbäcker lockte mit süßen Brezeln. Auch kulinarisch wurde also Vielfalt geboten. ■ bo Wie aus einem daumengroßen Holzstück ein wahres Kunstwerk entstehen kann, das erlebten die Besucher des Hüinghauser Ostermarktes am Stand von Jörg und Elke Berthold. ■ Fotos: M. Bornemann

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Mit Bongos und Gewändern ein Stück Kamerun erlebt

Afrika, das liegt weit weg von Plettenberg - könnte man meinen. Zumindest am Freitag rückte der Kontinent ein Stück näher an uns heran. Denn der Weltgebetstag der Frauen befasste sich mit dem Land Kamerun. PLETTENBERG ■ Es war mehr als "nur" ein Hauch Afrika, der in der Christuskirche zu spüren war. Gedanklich waren die Frauen in Plettenberg bei den Glaubensschwestern in Kamerun. Erfreulich war es daher, dass die Sitzbänke in der Christuskirche voll besetzt waren. Der ökumenische Gottesdienst erhielt dadurch einen würdigen Rahmen - und er sollte durchaus anders verlaufen, als man "gewöhnliche" Gottesdienste kennt. Denn die Liturgie hatten Frauen aus Kamerun mit dem Leitwort "Alles, was Atem hat, lobe Gott" vorbereitet. Entsprechend bunt ging es auch in der Christuskirche zu: Tanzend und in farbenfrohen Gewändern gekleidet gestalteten mehrere weibliche Gemeindemitglieder den Ablauf des Gottesdienstes. Zunächst wurde mit Bildern und Erklärungen das Land vorgestellt. Kamerun ist die Brücke zwischen West- und Zentralafrika. Schwarze Vulkansandstrände, Regenwald, Wasserfälle, Sümpfe, Gebirge, Seen, Savanne und die Sahelzone machen die Landschaft vielseitig. 18 Millionen Menschen leben in Kamerun; 50 Prozent sind christlich, 20 Prozent moslemisch und 30 Prozent der Bevölkerung gehören unterschiedlichen lokalen Naturreligionen an. Die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Zwar gibt es in Kamerun die Schulpflicht. Dennoch können weniger als 80 Prozent der Bevölkerung lesen und schreiben. Die Frauen sind für die Kindererziehung und für die Feld- und Hausarbeit zuständig. Die Männer arbeiten oft auf Plantagen. Die Landwirtschaft ist der dominierende Wirtschaftsbereich des Landes. All das wurde in der Christuskirche verdeutlicht. So erfuhren die Plettenberger Frauen in Gesängen und Vorträgen, was es im alltäglichen Leben in Kamerun zu loben und zu preisen gibt. Immer wieder kamen die Bongo-Trommeln der "Percussion Five" des Albert-Schweitzer-Gymnasiums zum Einsatz, so gelang es den Organisatorinnen ein bisschen afrikanisches Lebensgefühl in die Herzen der Frauen zu transportieren. Auch Pfarrer Rainer Schulz zeigte sich von der Gestaltung des Gottesdienstes sichtlich berührt. ■ bo

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BCH IV hat den Aufstieg sicher

HERSCHEID ■ Hatte man sich in der Hinrunde am Rahlenberg noch mit 4:4 getrennt, so spielten die Herscheider beim Tabellenvierten BC Schwerte knapp am Remis vorbei und erwarten am 13. März zur vorletzten Begegnung dieser Saison den Tabellenfünften TuS Lendringsen in eigener Halle. Auswärts musste man in der Hinrunde eine knappe Niederlage hinnehmen. -->

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PBV festigt die Tabellenführung

PLETTENBERG ■ Einen 5:3-Sieg fuhr die erste Mannschaft des Plettenberger BV nach äußerst spannenden und knappen Begegnungen gegen den TuS Meinerzhagen ein. -->

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Schulschließung - Todesstoß für Lichtringhausen und Neuenhof?

Immer wieder wird darüber gesprochen, dass dem demographischen Wandel entgegengewirkt werden muss. In Lichtringhausen ist es dafür zu spät: Der Wandel hat zugeschlagen - und die erste Grundschule muss geschlossen werden. Auch die Gegenwehr der Lichtringhauser und Neuenhofer Bürger konnte den Entschluss bei der Versammlung am Mittwoch nicht mehr verhindern. LICHTRINGHAUSEN ■ Fast zehn Wochen lang hat sich Bürgermeister Wolfgang Hilleke zusammen mit Martina Eckert vom Amt für Schule, Kultur und Sport und Elisabeth Hein-Schmidt von der Schulaufsicht Olpe mit der Situation in Lichtringhausen auseinander gesetzt. Doch in der Schützenhalle konnte er bei der Versammlung am Mittwochabend nur ein sehr ernüchterndes Ergebnis vorstellen: Die Schule muss zum 1. August geschlossen werden. Daran führe kein Weg vorbei: "Wir haben bis zur letzten Patrone darum gekämpft", beteuerte Hilleke im Gespräch mit den Anwohnern und betroffenen Eltern. Elisabeth Hein-Schmidt unterstrich diese Aussage: "Es ist nun aber aussichtslos." Doch das wollten die Lichtringhauser nicht wahr haben. Verzweifelt wurden Lösungsvorschläge vorgebracht und eine sehr emotionale und verzweifelte Debatte, um die Schließung dann doch noch irgendwie zu verhindern, wurde entfacht. Das Problem: Viele Eltern schicken ihre Kinder nicht im Dorf in die Schule, sondern nach Attendorn. Einer dieser Väter behauptete, dass in Lichtringhausen keine Grundlagen geschaffen wurden, um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten und die Schule attraktiv zu gestalten: "Die Schule wurde kontiniuierlich ausgehungert", unterstellte er. Für den Bürgermeister war diese Aussage der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. "Es hört sich so an, als wenn Sie Absicht unterstellen wollen", setzte er sich in der Diskussion zur Wehr. Dies entspräche nicht der Wahrheit, man habe in den letzten Jahren alles Erdenkliche getan, um den Standort Lichtringhausen zu sichern. Vergeblich: "Aus einem Golf kann man aber keinen Mercedes machen." Schuldezernent Klaus Hesener betonte, dass es vor allem um das Wohl der Kinder gehe. Der qualitative und pädagogische Wert der Schulausbildung in Lichtringhausen könne einfach nicht aufrecht erhalten werden. Die Aufgabe sei es, den Kindern eine gute Bildung zu garantieren, damit im späteren Leben gute Aussichten ermöglicht werden können. "Alles andere muss dem dann untergeordnet werden." Detailliert zeigte Bürgermeister Wolfgang Hilleke die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahlen. Diese ähnelt einer rasanten Talfahrt. In diesem Jahr wäre es nicht einmal mehr möglich, mit einer Gemeinschaft aus der ersten und zweiten Klasse auf die gesetzlich vorgeschriebenen 18 Schüler zu kommen. Die Situation würde sich für das nächste Jahr sogar zuspitzen. Dann käme auch die dritte und vierte Klasse nicht mehr auf 18 Schüler. "Eine Ausnahmeregelung, dass ein Jahrgang auch mit 15 Schülern gebildet werden kann, gilt aber nicht bei Gemeinschaftsklassen", betonte Stadtoberhaupt Hilleke. Entgeistert verfolgten die Anwohner die präsentierten Grafiken. Ihre Behauptung: Dabei sei lediglich die Hälfte aller Schulanfänger aufgeführt worden. Diese Zahlen seien Prognosen und "es wäre völlig utopisch, zu glauben, dass alle Eltern ihre Kinder in Lichtringhausen anmelden", erklärte der Bürgermeister. Daraufhin berechneten Martina Eckert und Elisabeth Hein-Schmidt, dass, selbst wenn alle Schüler angemeldet würden, sich die Schließung der Schule nur um maximal zwei Jahre hinauszögern würde. Ein Anwohner ging sogar so weit, dem Bürgermeister zu unterstellten, dass er mit diesem "Urteil" die Schule zu schließen den Todesstoß für Lichtringhausen und Neuenhof gegeben habe. "Erst verschwindet der Einzelhandel, dann die Schule. Wird als nächstes die Kirche geschlossen?", prangerte er an. Mit dieser Entscheidung würden ganze Landstriche veröden. Daraufhin schaltete sich sogar Pastor Josef Vorderwülbecke in die Diskussion ein: "Wenn mehr Menschen sonntags zum Gottesdienst kommen, dann wird die Kirche auch nicht geschlossen." Der Geburtenrückgang in den kleineren Dörfern werde noch zu ganz anderen Veränderungen führen, die sich heute noch nicht abzeichnen würden, vermutete Hilleke. Für ihn stehe nun im Vordergrund, die Schüler so in andere Schulen in der Umgebung zu verteilen, dass durch den Schulwechsel keine Nachteile entstünden. So sollen einige Klassenverbände - wie die Drittklässler - die nach dem Schuljahr Empfehlungen für weiterführende Schulen erhalten, möglichst zusammenbleiben. Großes Bedenken äußerten die Betroffenen aber auch, dass die Busverbindung nach Attendorn oder in das Oestertal sehr zu wünschen übrig lasse. "Wenn der Bus in Neuenhof und Lichtringhausen ankommt, ist der schon voll", beschwerten sich die Eltern. In diesen Bus könne man keine kleinen Kinder einsteigen lassen. Der Bürgermeister versuchte zu erklären, dass auch die Stadt Attendorn erst mit dieser Situation neu konfrontiert wurde: "Für uns ist das die erste Schule, die wir schließen müssen." Er könne zwar nicht erklären, wie sich die Situation verbessern lasse, weil jetzt die Verhandlungen mit der MVG beginnen werden. Aber er versprach, dass er alles daran setzen werde, um für einen sicheren Schulweg der Kleinen zu sorgen. "Und diese Schule bleibt auch nicht die letzte, die wir in Attendorn schließen müssen", blickte Bürgermeister Wolfgang Hilleke sorgenvoll in die Zukunft. ■ ag Die Betroffenen hielt es nicht mehr auf ihren Stühlen. Wutentbrannt ließen sie ihrem Ärger über die Schließung der Schule freien Lauf. Auch bei Wolfgang Hilleke, Bürgermeister der Stadt Attendorn, kochten die Emotionen am Mittwoch Abend in der Lichtringhauser Schützenhalle hoch. Er versuchte mit seinen Mitarbeitern fast zehn Wochen lang die Schule vor dem Aus zu retten - letztlich erfolglos.

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Prüß-Filme im Doppelpack und ein dritter Film in Arbeit

Plettenberg im Doppelpack heißt es am 13./14. März im Weidenhof-Kino, wenn Filmemacher Georg Prüß dort seine beiden Filme "Plettenberg - Kleinod im Sauerland" und "Plettenberg mittendrin" vorführt. PLETTENBERG ■ "Die Vorführungen beginnen am Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr und es werden beide Filme nacheinander gezeigt", sagt Prüß, der damit knapp 200 Plettenberger Bürgern noch einmal die Gelegenheit bietet, den Zusammenschnitt historischer Filmaufnahmen zu sehen. Die Karten kosten pro Vorstellung - am Samstag, 13. März um 11 Uhr und am Sonntag, 14. März, um 11 Uhr - jeweils sieben Euro. Verkauft werden die Karten am kommenden Montag, 8. März, ab 16 Uhr im Weidenhof-Kino. Im ersten Film "Plettenberg - Kleinod im Sauerland" werden Aufnahmen aus den Jahren 1930 bis 1940 gezeigt - um 13 Uhr folgt dann der zweite Prüß-Film "Plettenberg mittendrin". Dabei geht es um die Jahre von 1940 bis 1959. Der Erlös aus dem Doppel-Filmwochenende wird auch diesmal von Georg Prüß wieder der Plettenberger Tafel zur Verfügung gestellt. Nachdem die beiden ersten Filme bereits zu echten Publikumsrennern gerieten und mehr als ein Dutzend ausverkaufte Vorstellungen nach sich zog, arbeitet der Hobby-Filmemacher Georg Prüß in seinem "Hechmecke-Studio" bereits an einem dritten Teil, der dann die Jahre von 1959 bis 1967 filmisch beleuchtet. Der Titel lautet "Plettenberg im Wandel der Zeit". Die noch unvertonte Fassung ist bereits 100 Minuten lang und soll bis April fertiggestellt werden. ■ ged

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25 Jahre TV Jahn-Kanuten: Am Anfang stand ein Kenterlehrgang

PLETTENBERG ■ Kurzfristig ergänzt wurde die Tagesordnung der Jahresahauptversammlung des TV Jahn Plettenberg um einen besonderen Programmpunkt: Das Jubiläum der Kanu-Abteilung. Seit 25 Jahren wird im TV Jahn offiziell der Kanusport betrieben. Abteilungsleiter Jens Barwich erinnerte in Wort und Bild an die Anfänge und gab einen Einblick in das durchaus anspruchsvolle Trainings- und Fahrtenprogramm. -->

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Generationenwechsel: Viele jüngere Gäste in Pappkiste

Ein breit gefächertes Angebot, zahlreiche Neuerungen, ein ganzer Schwung junger Besucher und ein funktionierender Förderverein. Im Herscheider Jugendzentrum weht ein frischer Wind. -->

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Ersten Matchball vergeben

HERSCHEID ■ Die Entscheidung über Platz eins in der Volleyball-Bezirksliga ist vertagt. Spitzenreiter TV Grünenthal konnte am Samstag seinen ersten Matchball nicht nutzen und verlor in Schalksmühle gegen Verfolger Fichte Hagen mit 1:3 (23:25, 21:25, 25:22, 18:25). -->

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Spanien-Team Sieger beim Badminton-Familientag

HERSCHEID ■ Zum zwölften Mal in Folge richtete der BC Herscheid in der Rahlenberg-Sporthalle einen Familien- und Schnuppertag aus, zu dem mehr als 60 Neugierige gekommen waren. -->

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Das Ende eines Erfolgs-Geschäftes

Gegen Heike Fuchs ist das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet worden. Die Herscheiderin hatte einst erfolgreich ein Reisebüro samt Schreibwarenladen, Post-Schalter und Lotto-Annahmestelle im Dorf betrieben; seit knapp einem halben Jahr sind die Geschäfte jedoch geschlossen. -->

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Testspiel als Muster ohne Wert

HERSCHEID ■ Der erste Test für den TuS Herscheid im fast schneefreien Stadion drohte am Mittwoch angesichts sechs Herscheider Ausfälle zu einem Muster ohne Wert zu werden. Es fehlten Gerke (Urlaub), Sarna (erkrankt), Stute (verletzt), Meißner (verhindert), Juri Schneider und Rückkehrer Cordt (beide Schicht). -->

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Pfarrhaus verkauft, aber nicht das Grundstück in Dorfwiesen

Es tut sich etwas in der evangelischen Kirchengemeinde. Trotz finanziell schwieriger Zeiten konnten zuletzt zukunftsweisende Entscheidungen getroffen werden, die für Zuversicht sorgen. -->

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Große Tunnelparty wird dieses Jahr steigen

"Plettenberg kann sich echt sehen lassen" - Das war der Tenor am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung des Stadtmarketings. Denn gerade in den Frühlings- und Sommermonaten ist viel los in der Vier-Täler-Stadt, haben die Mitglieder des Stadtmarketings einiges "in petto". PLETTENBERG ■ Wir bieten heute schonmal einen Überblick über das erste Halbjahr. Eins vorweg: Das Highlight des Jahres dürfte ohne Zweifel die große Tunnelparty mit DJ-Musik und großem Programm sein. Die Planungen dafür laufen auf Hochtouren. Bereits abgeschlossen ist die Beteiligung an der Reisemesse in Essen. Hier habe sich die Vier-Täler-Stadt auch mit Unterstützung des Freizeitbades AquaMagis hervorragend dargestellt, sagte Vorsitzender Uwe Nahrgang bei der Versammlung. "Es kamen viele Gäste an unseren Stand. Alle wollten wissen, was es mit der Stadt, mit der Umgebung, mit den Attraktionen und Einrichtungen auf sich hat". Ein Wert, der sich definitiv sehen lassen könne, so Uwe Nahrgang. ■ Frühlingsgruß als Wertschätzung Was bei den Bürgern in den letzten Jahren bereits für Freude gesorgt hat, soll auch in diesem Jahr weitergeführt werden: Der Frühlingsgruß. Sowohl in Eiringhausen (am 19. März) als auch in der Plettenberger Innenstadt (am 21. März) sollen die bunten Blumen an die Passanten verteilt werden. "Dadurch fühlen sich die Kunden ernst genommen und wertgeschätzt", stellte Stadtmarketing-Geschäftsführerin Isabell Nonne bei der Versammlung fest. Doch es geht nicht nur um den Gruß als solchen: An den Tagen ist dann auch jeweils verkaufsoffener Sonntag. Im Mai wird dann "Plettenbergs Talent" gekürt. Derzeit laufen die Vorentscheide beim Wettbewerb "P-Talent". Der Talentwettbewerb für Kinder und Jugendliche läuft seit Januar und ging über Februar, jetzt im März weiter und endet mit einer großen Finalshow im Mai / Juni. Am kommenden Montag geht es zunächst weiter, mit einem Vorentscheid im Gymnasium. In zwei Wochen gibt es denn Wettbewerb dann an der benachbarten Realschule. Isabell Nonne zeigte sich beeindruckt von der Leistung der jungen Künstler. "Es ist erstaunlich, was die alles auf die Beine stellen. Das ist einfach klasse - auch für die Stadt." Denn es sei angedacht, das "P-Talent" dann auch in Nachbarstädte zu entsenden und auch Auftritte bei der Plettenberger Woche und beim P-Weg zu ermöglichen. Das Straßenfest in der unteren Wilhelmstraße im Mai des letzten Jahres war laut Aussage von Isabell Nonne "ein Riesenerfolg", wird aber in diesem Jahr wohl nicht durchgeführt. Der Vorstand ließ durchblicken, dass es wohl offenkundige Diskrepanzen unter den Einzelhändlern bzw. Gastronomen gibt. Das Straßenfest ist in diesem Jahr also hinfällig. ■ "In der Stadt ist richtig was los" Zu allgemeinem Unmut, der sich ab und zu bei den Bürgern rege, weil in Plettenberg nichts los sei, sagte Vorsitzender Uwe Nahrgang: "Wir sind hier in Plettenberg, nicht in Köln - in der >Hochsaison< ist jedes Wochenende unter dem Stephansdachstuhl was los. Damit können wir uns absolut sehen lassen." Das konnte auch Bürgermeister Klaus Müller, der ebenfalls bei der Hauptversammlung anwesend war, nur bestätigen. Alles andere in den Schatten stellen aber dürfte aber die große Tunnelparty, die für dieses Jahr geplant ist. Der Landesbetrieb Straßen.NRW als "Aufsicht" des Hestenbergtunnel habe bereits sein grundsätzliches Einverständnis gegeben, sagte Isabell Nonne bei der Versammlung. Im April sollen aber noch Gespräche mit Bürgermeister Klaus Müller, Vertretern des Ordnungsamtes, des Stadtmarketings sowie Verantwortlichen der Tunnel-Leitzentrale geführt werden. Klar ist aber, dass es in diesem Jahr keine Live-Band geben wird. Im Jahr 2006, bei der ersten und bisher einzigen Tunnelparty kurz nach der Eröffnung der Westtangente, hatte noch die Band "MASH" gespielt. Die hätte aber leider kaum das Publikum erreicht, so Isabell Nonne. Nicht den Musikgeschmack betreffend, sondern die Akustik. Im Tunnel habe sich der Klang der Musik einfach verloren. Aber ohnehin sei die Veranstaltung vor vier Jahren eine andere Klasse gewesen, sagte die Geschäftsführerin des Stadtmarketings. "Damals kannte noch keiner den Tunnel, alle waren heiß darauf, ihn >von innen< zu sehen und ihn zu betreten. Dieser besondere Charakter ist natürlich nicht mehr da." Im Jahr 2006 kamen statt der geplanten 2 000 Besucher rund 6 000 Gäste, um sich im und am Tunnel an Livemusik und einem besonderen Programm zu erfreuen. In diesem Jahr rechnet das Stadtmarketing wieder mit 2 000 Besuchern. Aufgrund der "verlorenen Akustik" im Tunnel ist es für dieses Jahr geplant, einen oder mehrere DJ's für die Tunnelparty zu begeistern. Mit spezieller Technik solle dann dafür gesorgt werden, dass der Klang überall gut verbreitet wird. Außerdem sollen alle sechs Plettenberger Schützenvereine bei dieser Veranstaltung mit im Boot sitzen. Der Erlös aus der Tunnelparty soll dann sowohl dem Stadtmarketing als auch den Schützenvereinen zu Gute kommen. Außerdem sei für dieses Jahr die Beteiligung an der Veranstaltung "Wir bauen Brücken - der Tag für alle" (16. Mai) geplant. Zudem soll es im Juni/Juli ein "Sommernachts-Shopping" in der Innenstadt geben sowie einen Schaufensterwettbewerb zur Fußballweltmeisterschaft, ebenfalls im Juni /Juli. Bei den Wahlen wurde der gesamte Vorstand bestätigt. Vorsitzender ist weiterhin Uwe Nahrgang, er wird von einem schlagkräftigen Team, das kreativ sei und motiviert ist, auch in diesem Jahr viel für die Stadt Plettenberg zu leisten, hieß es. ■ fa Der neue und alte Vorstand des Stadtmarketings: Vorsitzender Uwe Nahrgang (3. v. rechts), stellvertretender Vorsitzender Oliver Prinz (5. v. links), Schriftführer Michael Bohnes (5. v. rechts), Schatzmeister Wolfgang Ising (vor ne) sowie den Beisitzern Claus Hegewaldt, Michael Henke, Thomas Lipps, Annette Schulte-Tengler, Michael Wach, Jens Lohmann und Christian Rentrop. Auf dem Bild fehlt die stv. Vorsitzende Christiane Holzmann. ■ Foto: Ahlers

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Gut! 30,4 Mio. Euro sind Rekordgewinn für Sparkasse

"Einen besseren Bilanzgewinn hat es nie gegeben", sagte Vorstandsvorsitzender Robert Lützenkirchen gestern bei der Bilanzpressekonferenz der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis. Und angesichts seines bald bevorstehenden Abschieds als Vorstandsvorsitzender im Juni 2010 fügte er hinzu: "Man hat das Gefühl, dass man ein gut bestelltes Haus hinterlässt." PLETTENBERG ■ Daran ist nicht zu zweifeln, wenn man die Zahlen betrachtet, die gestern in der Hauptstelle Am Umlauf vorgelegt wurden. So erwirtschaftete das heimische Geldinstitut einen Gesamtüberschuss in Höhe von 30,4 Mio. Euro. Für Wertberichtigungen, Vorsorgeaufwendungen und für die "Stille Reserve" wurden insgesamt 19,8 Mio. Euro verwendet. Weitere vier Mio. Euro wurden an Gewerbe- und Körperschaftssteuer fällig und 2,2 Mio. Euro flossen in den "Fond für allgemeine Bankenrisiken". Als Bilanzgewinn nach Steuern verblieb somit immer noch ein stolzer Betrag in Höhe von 4,4 Mio. Euro - mehr als fünf Mal so viel wie im Jahr 2008 (800 000 Euro). Von diesem Bilanzgewinn profitieren auch die Städte im Verbreitungsgebiet der Vereinigten Sparkasse. So erhält die Stadt Plettenberg rund 900 000 Euro von der Sparkasse - im Jahr zuvor waren es gerade einmal 75 000 Euro. Doch wie erklärt sich der laut Lützenkirchen wohl "einmalige" Rekordgewinn? Knapp die Hälfte des Gewinnes habe man durch "flankierende Finanzmarktgeschäfte" erzielt. Im Klartext: In der Wirtschaftskrise lieh sich die Sparkasse bei der Europäischen Zentralbank 600 Mio. Euro und legte diese zu einem sehr guten Zinssatz fest. "Von November 2008 bis Juni 2009 haben wir dann von den stark bröckelnden Zinsen profitiert und letztlich einen Gewinn in Höhe von 15 Mio. Euro erzielt", erklärte Vorstandsmitglied Walter Scholle. Die 600 Mio. Euro habe man schließlich wieder an die Zentralbank zurückgezahlt, was auch die von 1,24 auf auf 1,82 Milliarden Euro gestiegene Bilanzsumme erkläre. Ebenfalls ausschlaggebend für das sehr gute Betriebsergebnis war das Kreditgeschäft. "In besonderem Maße im gewerblichen Kreditgeschäft beweist unsere Sparkasse als starker Partner des Mittelstandes seit Jahren Zuverlässigkeit und Souveränität. Im Zuge der Finanzkrise ist eine ruhige Hand hierfür unabdingbare Voraussetzung", so der Vorstand. Dabei habe es aufgrund der Wirtschaftskrise keine Beschränkungen gegeben: "Wirtschaftlich sinnvolle Investitionen scheitern nicht an einer Finanzierung - für die Kunden der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis gibt es keine Kreditklemme", betonte Robert Lützenkirchen. Alles in allem sei die Kreditnachfrage nach wie vor ungebrochen hoch. So habe die Sparkasse im Jahresverlauf ihren Kunden insgesamt rund 163 Mio. Euro neue Kreditmittel zusagen können - das sind 36 Millionen oder 28,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Mitentscheidend für das gute Ergebnis war auch "ein um 60 Prozent gestiegener Zuwachs bei der Vermittlung von Provinzial-Versicherungen", freute sich Walter Scholle. Die Abteilung sei neu organisiert worden und man habe es verstanden, den Kunden im Rahmen einer umfassenden Finanzplanung sinnvolle Komplettlösungen anzubieten. Ganz allgemein habe das Sicherheitsdenken bei den Anlegern in den Krisenzeiten klar Vorrang. "Vor zwei Jahren war Bodenständigkeit langweilig - jetzt sind sichere Anlagen gefragt", betonte Vorstandsmitglied Kai Hagen, der im Juli als Nachfolger von Robert Lützenkirchen neuer Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Sparkasse wird. "Hoch im Kurs standen bei Anlegern kurzfristig verfügbare Einlagen sowie das traditionelle Spargeschäft, deren Bestand sich 2009 um 244 Millionen Euro gesteigert haben", sagte Hagen, der mit Lützenkirchen einer Meinung war, dass "das Jahr 2009 für uns trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein sehr erfolgreiches Jahr war." ■ ged Die Übersicht zeigt, wie sich der Überschuss der Sparkasse aufteilt. ■ Grafik. A. Goniwiecha

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Sieg gegen Primus lässt Ligaerhalt näher rücken

Die erste Mannschaft der Schachvereinigung Plettenberg ist dem Klassenerhalt in der Verbandsliga einen wichtigen Schritt näher gekommen. Sie feierte am Sonntag einen verdienten 5:3-Sieg gegen den Tabellenführer SV Sundern. -->

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Kinder suchen nach Stöberstellen

Sie sind jung, neugierig und wollen die Berufswelt kennenlernen. Doch die Herscheider Drittklässler stehen vor einem Problem: Noch haben sie nicht genug Betriebe gefunden, die sich am Stöbertag beteiligen. -->

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Haushaltsplan treibt der CDU Tränen in die Augen

In mehreren Sitzungen hat sich die CDU mit dem Haushaltsplan auseinandergesetzt. Gravierende Mängel wurden nicht festgestellt. Dennoch sind die CDU-Mitglieder mit dem Zahlenwerk alles andere als zufrieden. -->

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Kein Sozialpass für Herscheider Bürger

Als zusätzliches bürokratisches Instrument betitelte Bürgermeister Uwe Schmalenbach den Sozialpass. Der Aufwand, den ein solcher Ausweis mit sich bringe, sei für Gemeinde und Antragsteller zu groß. Auch der Sozialausschuss stimmte gegen die Einführung des Passes. -->

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Hallenboden komplett erneuert und in ein Schulpferd investiert

PLETTENBERG ■ "Es gibt nichts schlimmeres als ewig lange Jahreshauptversammlungen." Das findet Gerhard Junior, der Vorsitzende des Reit- und Zuchtvereins Plettenberg (RZV) schon lange. -->

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>Fahren Sie doch einfach mit Ihrem Wagen!<

Hitzige Wortgefechte bestimmten gestern die Sitzung des Stadtrates, als es um die Verabschiedung des Haushaltes ging, der letztlich gegen die Stimmen der CDU abgesegnet wurde. Insbesondere CDU-Fraktionschef Heiko Hillert musste sich nach seiner Haushaltsrede viel Kritik gefallen lassen. -->

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Schuliers-Elf jetzt mit glänzenden Aufstiegschancen

Mit 0:4 hatten sie das Hinspiel verloren, sich im Spätherbst mit einer 0:1-Niederlage beim ansonsten punktlosen Tabellenletzten BC Eslohe blamiert. Doch nach dem 12. Spieltag der Bezirksliga haben die B-Junioren des TuS Plettenberg plötzlich ausgezeichnete Chancen, den Sprung in die Landesliga zu schaffen. -->

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"P-Weg-Team hat nach zahlreichen erfolglosen Gesprächen noch eine Alternativ-Strecke gefunden"

Die Entscheidung ist gefallen und die Zukunft des P-Weg-Wochenendes gesichert. Wie es dazu kam, erklärt das P-Weg-Team in folgender Stellungnahme: -->

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Harsche Kritik an der städtischen Kämmerin übte Carsten Hellwig in seiner Haushaltsrede. In den nachträglich eingereichten Unterlagen zum Haupt- und Finanzausschuss habe in der Zusammenfassung der Position Schulschwimmen ein Betrag in Höhe von 1 137 526 Euro gestanden. PLETTENBERG ■ "Im Laufe des Haupt- und Finanzausschusses habe ich dann einmal den Mut gefasst und nachgehakt, warum denn unser Schulschwimmen so teuer geworden wäre? Anstelle von 1,1 Mio. Euro sollten hier 68 000 Euro stehen." Auch die CDU habe einen Summenübertragungsfehler gefunden. "Das geht gar nicht. Fehler können passieren, aber wir werden nicht einmal vor Beginn der Sitzung auf so eine Differenz hingewiesen", kritisierte Hellwig und fügte hinzu: "Wir reden hier nicht nur über eine Differenz von 3,50 Euro! Hier geht es ja auch nicht um einen Zahlendreher, sondern um eine äußerst erstaunliche Zahl, die irgendwo herkommt." Bürgermeister Klaus Müller nahm Kämmerin Andrea Vollmer in Schutz. Angesichts von 17 Stelleneinsparungen seit 2004 sei irgendwann die "Schmerzgrenze erreicht - und dann passieren Fehler." Die Kämmerin habe noch unmittelbar vor der Sitzung die aktuellsten Zahlen eingepflegt und im Excel-Programm eine Summierung vergessen. "So etwas passiert schon mal, das ist menschlich. Entscheidend ist, was hier heute auf dem Tisch liegt", so Müller. ■ ged

"Wir reden nicht über Differenz von 3,50 Euro"

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TV Jahn erzielt neue Saisonbestleistung

PLETTENBERG ■ Im Vorjahr hatte die KTV Dortmund noch hauchdünn das bessere Ende für sich, siegte in Böddinghausen mit 204,65:204,45. Damals wurden die Gerätepunkte geteilt (6:6) - am vergangenen Samstag hatten die Turner des TV Jahn Plettenberg am Ende nichts dagegen, dass die Dortmunder diesmal in dieser Unterwertung mit 7:5-Zählern vorn lagen. Der Grund ist einleuchtend: Die Gesamtpunktzahl sprach am Samstag im Landesleistungszentrum eindeutig für die Riege von Trainer Jan Gleitze. Mit 213,50:209,90 revanchierte sich der TV Jahn nachdrücklich für die knappe Niederlage im Februar 2009. 213,50 Punkte sind in der Staffel Süd der WTB-Landesliga neuer Saisonrekord. Die bisherige Bestmarke hielt Spitzenreiter TV Wanheimerort mit 209,55 - der TV Jahn übertraf diese Leistung um nahezu vier volle Punkte. An allen sechs Geräten gab es mehr als 30 Punkte, am Boden kratzten Kaufmann, Rentrop und Schüßler mit 39,45 Zählern sogar an der magischen 40-Punkte-Marke. Schon an diesem ersten Gerät verschafften sich die Plettenberger den vorentscheidenden Vorsprung von 4,55 Punkten, bauten die Führung nach der Niederlage am Seitpferd und den geteilten Ringen beim Sprung sogar noch auf 4,80 Punkte aus. Konnte die KTV das Blatt im Vorjahr am Reck noch wenden, so gelang dies den Dortmundern diesmal nicht. Nur 1,15 Punkte holten sie noch auf. Mann des Tages beim TV Jahn war fraglos Sebastian Rentrop, der sich gegenüber dem Heimwettkampf gegen Lünen/Ergste an allen vier Geräten steigern konnte - am Reck um 1,15 Punkte. Markus Kaufmann war mit 65,05 Punkten erneut bester Einzelturner des Nachmittags, kam allerdings auch sechsmal zum Einsatz, wobei er am Seitpferd und an den Ringen das Streichresultat lieferte. Philip Schüßler, der wie gewohnt am Sprung pausieren durfte, erturnte an fünf Geräten 59,50 Punkte, was einem Durchschnitt von 11,90 Punkten entspricht. Erneut konnte der TV Jahn in Dortmund das Fehlen von zwei Turnern kompensieren. Neben Julian Heidrich fiel auch Björn Gödde wegen eines Lehrgangs aus. Ihn ersetzte am Sprungtisch Jonas Mergehenn, der damit erstmals an zwei Geräten turnen durfte. Und auch Maurice Ditten erhielt wieder seine Chance. Am Reck verbesserte er sich gegenüber seinem Debüt immerhin um drei Zehntel. Nachdem Wanheimerort das Spitzenduell der dritten Runde in Kierspe gewonnen hat, hat der TV Jahn nun sogar Aussichten auf den zweiten Platz. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass am 13. März erneut eine Revanche gelingt. Dann müssen die Plettenberger zum Lenne-Volme-Derby beim TV Kierspe antreten. ■ mj Die Ergebnisse: 3. Wettkampftag KTV Dortmund - TV Jahn Plettenberg 209,90:213,50 (7:5) Boden 34,90:39,45 (0:2) Philip Schüßler 12,90; Sebastian Rentrop 13,05; (Jonas Mergehenn 11,00); Markus Kaufmann 13,50 Pauschenpferd 34,45:33,30 (2:0) Jan Wicker 11,50; (Kaufmann 6,90); Schüßler 10,30; Julian Gebhardt 11,50 Ringe 35,25:35,25 (1:1) Rentrop 11,05; (Kaufmann 10,10); Wicker 11,50; Schüßler 12,70 Sprung 36,20:37,60 (0:2) Dennis Gödde 12,50; (Mergehenn 10,85); Kaufmann 12,00; Rentrop 13,10 Barren 37,20:37,15 (2:0) (Gebhardt 11,10); Kaufmann 12,05; Wicker 12,00; Schüßler 13,10 Reck 31,90:30,75 (2:0) Rentrop 9,75; (Maurice Ditten 8,20); Schüßler 10,50; Kaufmann 10,50 TSV Kierspe - TV Wanheimerort 203,35:204,60 (8:4) VfL Gevelsberg - TV Gleidorf 189,80:196,45 (2:10) 1. TV Wanheimerort3 623,55 20:16 6:0 2. TSV Kierspe3 619,30 28: 8 4:2 3. TV Jahn Plettenberg3 629,45 23:13 4:2 4. TV Gleidorf2 381,20 10:14 2:2 5. KTV Dortmund3 611,95 21:15 2:4 6. VfL Gevelsberg2 370,35 4:20 0:4 7. SG Lünen/Ergste2 385,00 2:22 0:4 Nächster Wettkampftag 13. März TSV Kierspe - TV Jahn Plettenberg TV Gleidorf - KTV Dortmund 14. März SG Lünen/Ergste - VfL Gevelsberg

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Schwimmverein Plettenberg aktiv wie selten zuvor

Zwei Wochenenden - drei Wettkämpfe, davon einer in Niedersachsen mit zwei Übernachtungen und einen Sportassistentenlehrgang. Das war das Pensum des Schwimmverein Plettenberg in der zweiten Hälfte des Februars. -->

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Flieger zufrieden: Unfallfreier Flugverkehr >Auf der Endert<

Auf ein erfolgreiches Jahr kann der MSC Plettenberg zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Haus Elsetal" erinnerten sich am Freitag über 20 Mitglieder an tolle Wettbewerbe und einen reibungslosen Flugbetrieb auf dem Modellflugplatz "Auf der Endert". PLETTENBERG ■ Einzig der Tag der offenen Tür sorgte für einen kleinen Wehrmutstropfen. Leider ließen sich hierbei nur wenige Besucher sehen, sodass der Aufwand in keiner Relation steht. Aus diesem Grunde wird man in diesem Jahr auf diese Veranstaltung komplett verzichten. Die Mitglieder hingegen zeigten sich sehr oft auf der Anlage. Bei zahlreichen Wettbewerben konnten die Piloten ihr Können unter Beweis stellen. Die eindrucksvollsten Manöver boten Maik Gottwald (Motorflug-Wettbewerb), Walter Listringhaus (RC-IV-Wettbewerb), Jens Kortmann (Dauerflug-Wettbewerb) und Fred Gesatz (Elektroflug-Wettbewerb). Bei den Vereinsmeisterschaften konnte sich Hans-Jürgen Pistora durchsetzen. Er verwies Jens Kortmann und Walter Listringhaus auf die Plätze zwei und drei. Alle Sieger durften sich am Freitagabend über Pokale und Urkunden freuen. Der einstimmig wiedergewählte Vorstand freut sich zusammen mit seinen Mitgliedern auch auf die kommenden spannenden Wettbewerbe. Der Motorflug-Wettbewerb am 1. Mai und die Vereinsmeisterschaften im Segelflug am 27. Juni sind bereits in den Terminkalender eingetragen. Hinzu kommen im Rahmen der Aktion "Saubere Stadt" ein Arbeitseinsatz auf der Endert am 24. April sowie ein Elektro-Kunstflug-Tag mit anschließender Grillfete am 28. August. Der Terminkalender ist also dicht gespickt, wird aber durch weitere Arbeitseinsätze ergänzt. So muss die Schutzhütte renoviert werden. Ebenfalls sollen sowohl der Sicherheitszaun als auch der Zaun um das Fluggelände erneuert werden. Beide Absperrungen litten unter Vandalismus und dem langen Winter. Kurzum, für die Mitglieder gibt es eine Menge zu tun. ■ sk Bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Haus Elsetal" wurden am Freitag die Mitglieder ausgezeichnet, die bei den Vereinsmeisterschaften im letzten Jahr die beste Leistung zeigten. ■ Fotos: S. Klingschat Vorsitzender Werner Mandera wurde wiedergewählt.

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Die Freude bei den P-Weg-Teilnehmern dürfte groß sein, denn das Marathonwochenende hat wieder eine Zukunft.

"Plan B": P-Weg-Wochenende jetzt auf neuer Teilstrecke

Das P-Weg-Marathonwochenende ist gerettet und findet vom 10. bis 12. September-Wochenende statt. Nach monatelangen Verhandlungen hatten viele schon die Hoffnung aufgegeben, doch dann ging alles ganz schnell. PLETTENBERG ■ Es sollte der letzte Versuch von Bürgermeister Klaus Müller sein, die verhärteten Fronten in Sachen P-Weg aufzubrechen, als er sich mit Neuenrades Bürgermeister Klaus-Peter Sasse, Dr. Christoph Freiherr von Wrede, Forstverwalter Wilhelm Deitert und Jagdgenosse Hans Pingel im Rathaus traf. Am Abend zuvor hatte das P-Weg-Team getagt und und sich drauf geeinigt, "Plan B" aufzugreifen. Dieser Alternativplan sieht eine Abfahrt von der ursprünglichen P-Weg-Route durch die Ortschaft Blemke vor und führt dann über denn Lenne-Radweg nach Hilfringhausen auf die bisherige P-Weg-Strecke. "Als ich den Beteiligten diese Variante vorschlug, wurde Zustimmung signalisiert und Bürgermeister Sasse gab grünes Licht für den auf Neuenrader Gebiet liegenden Streckenabschnitt", freute sich Müller über den gefundenen Kompromiss. Bei dem Streckenabschnitt handelt es sich um einen früheren "Kirchweg", der von der Blemke nach Affeln führt und ab der Neuenrader Stadtgrenze asphaltiert ist. "Die schriftliche Einverständniserklärung soll in den nächsten tagen unterzeichnet werden", betonte Müller. "In jedem Fall haben wir jetzt eine Lösung und die Veranstaltung lebt. Darüber bin ich sehr froh und danke auch der Stadt Neuenrade für ihre Mithilfe", betonte Müller. Die Alternativroute, die im Vergleich zur Ursprungsroute durch das Brüninghauser Tal wesentlicher länger erscheint, muss im Detail noch besprochen werden. Klar ist aber, dass man durch die Blemke in Richtung B236 abfährt, die Bundesstraße in Höhe des Messingwerkes kreuzt, unter der Eisenbahnbrücke am Bannewerth hindurchfährt und dann weiter über den Lenneradweg in Richtung Hilfringhausen läuft, walkt, wandert oder fährt. "Sicherlich ist das keine Traumstrecke für die Mountainbiker, aber die Plettenberger können an der Straße parken und als Zuschauer am Lennedamm das Geschehen direkt verfolgen", sagte Müller. Ob und inwieweit im Bereich des Böddinghauser Feldes noch "Extraprüfungen" eingebaut werden, ist nach den Worten von P-Weg-Organisator Michael Schröder noch ebenso offen wie der Zeitpunkt der Anmeldung. Denkbar sei die Öffnung der Anmeldung Ende April bzw. Anfang Mai. Was das P-Weg-Team sonst noch zu dem Thema ausführt, lesen Sie auf der 3. Lokalseite. ■ ged

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Spende und Erlös wird an die Strahlemaennchen übergeben

Nicht nur über die Spende des Autohauses Auto & Allrad- Center Busenius freuen sich die Organisatoren von Strahlemaennchen.de, sondern auch, dass sie ihre Arbeit am Tag der offenen Tür am 6. und 7. März der Öffentlichkeit vorstellen dürfen. MEINERZHAGEN/PLBG. ■ Damit weiterhin Herzenswünsche krebskranker Kinder erfüllt werden könne, übergab das Auto & Allrad-Center Busenius eine Spende von 1 000 Euro an die Organisation Strahlemaennchen.de. Das Treffen zur Spendenübergabe wurde auch gleich genutzt, um organisatorische Details zum bevorstehenden Tag der offenen Tür zu besprechen. "Wir freuen uns, dass wir bei Busenius wieder einmal die Gelegenheit bekommen, unsere Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen", erklärte Joanna Junge von Strahlemaennchen.de. In diesem Jahr wird sie die Kinderbetreuung an dem Aktionstagen übernehmen. Für den Tag der offenen Tür konnte man zudem noch einen "Fernsehstar" verpflichten: Der RTL-"Supertalent"-Feuerkünstler "Saraph" wird am Sonntag auftreten. An beiden Tagen des kommenden Wochenendes wird von 11 bis 18 Uhr außerdem ein Programm für große und kleine Leute angeboten. Die heimischen Showtanzgruppen "Konfettis" und die "Ebbeflöhe" aus Valbert sowie die "Ihnetaler Tanzmäuse" treten an beiden Tagen auf. Um sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft einzustimmen, können sich Besucher bei einem WM-Quiz beweisen oder ermitteln, wie schnell ihr bester Schuss ist. Während sich die Kleinen dann in der Hüpfburg oder beim Kinderschminken vergnügen, können sich die Großen über die neuen Modelle Venga und Sorento von KIA und den Peugeot 5008 informieren. Ein Infostand soll zusätzlich über umweltfreundliche und preisgünstige Kraftstoff-Alternativen wie dem Autogas informieren. Zugunsten der Strahlemaennchen.de soll auch eine Tombola mit attraktiven Preisen veranstaltet werden. Der Erlös wird dann der Organisation Strahlemaennchen.de übergeben. Die Bewirtung an beiden Tagen übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Meinerzhagen, die nachmittags auch selbst gebackenen Kuchen anbieten wird. "Wir haben auch in diesem Jahr versucht unser Programm so zu gestalten, dass für die ganze Familie etwas dabei ist und jeder einen kurzweiligen Tag bei uns verbringen kann", sagt Geschäftsführer Ernst-Willi Busenius. Dank der großen Ausstellungshallen könne die Veranstaltung wetterunabhängig durchgeführt werden. Schon bei der Besprechung zum Tag der offenen Tür des Autocenter Busenius wurde eine Spende von 1 000 Euro an die Strahlemaennchen überreicht.

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Brandschutz: An den Schulen besteht Nachholbedarf

Feuerschutz, Einbruchschutz, Attraktivitätssteigerung. An Herscheids Schulen wird sich in diesem Jahr einiges ändern müssen. Denn viele Maßnahmen, die die Gemeinde tätigen wird, sind gesetzlich vorgeschrieben. -->

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Kunstrasen: Unterbau kommt auf Prüfstand

HERSCHEID ■ Noch in diesem Jahr soll der Grundstein für den Kunstrasenplatz am Müggenbruch gelegt werden. Eine genaue Untersuchung des Unterbaus wird Aufschluss darüber geben, wie aufwendig die Arbeiten im Müggenbruch werden. -->

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Dauereinsatz für Herscheider Wehr

Sturmtief "Xynthia" hat die Ebbegemeinde am Sonntag zwischenzeitlich von der Außenwelt abgeschnitten. Trotz eines mehrstündigen Dauereinsatzes der Feuerwehr waren zahlreiche Straßen kurzzeitig nicht befahrbar. -->

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Herscheid hat ab sofort eine neue Pfarrerin

Den evangelischen Christen in Herscheid ist es keineswegs egal, wer in Nachfolge von Pfarrer Michael Große auf der Kanzel steht und das Evangelium verkündet. Die Apostelkirche war am gestrigen Sonntag bis auf den letzten Platz besetzt und selbst die Gesangbücher reichten nicht für alle Gemeindemitglieder, als zu Beginn des Gottesdienstes Pfarrerin Inge Rethemeier ihre Amtsschwester Katrin Hirschberg-Sonnemann aus Plettenberg als zukünftige Inhaberin der zweiten Pfarrstelle in Herscheid vorstellte. -->

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Keine Hochkaräter in der Börse

KREISGEBIET ■ Vor dem Start in die Restspielzeit 09/10 gilt es, einen Blick in die Personallisten der 16 südwestfälischen Landesligisten und auf ihre Aktivitäten an der Winter-Spielerbörse zu werfen. -->

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Timo Broichhaus jüngster Starter

RÖNKHAUSEN ■ Guter Resonanz erfreuten sich am Samstag die kurzfristig angesetzten Ski-Dorfmeisterschaften in Rönkhausen. Auf Habbels Wiese in der Glinge starteten 31 Skiläufer (vier Frauen, zehn Männer, 17 Kinder) und 13 Rodler (neun Jungen, vier Mädchen). -->

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Rahlenbergschule gerettet: Grünes Licht für fünfte Klasse

Ein erfolgreicher Tag für Bürgermeister Schmalenbach. Erst begrüßt er den Verkehrsminister in seinem Büro. Und dann überbringt ihm der Regierungspräsident diese erfreuliche Nachricht: Die Rahlenbergschule ist gerettet. HERSCHEID ■ Helmut Diegel, Präsident der Bezirksregierung Arnsberg, hat persönlich entschieden, der Einrichtung einer neuen fünften Klasse in Herscheid zuzustimmen. Dies teilte er Herscheids Bürgermeister in einem Telefonat mit. Darin betonte Diegel, dass an der Rahlenbergschule hervorragende Arbeit geleistet werde. Begründen lasse sich diese Behauptung allein damit, dass 60 Prozent der Schulabgänger sofort eine Lehrstelle finden. Dies sei eine im Landesvergleich überragende Quote. Daher sei er sich sicher, dass es bis zum Schuljahresbeginn nicht bei den bisher eingegangenen 16 Anmeldungen bleibt. Der Regierungspräsident geht von einer höheren Anmeldezahl aus und stimmte daher der Bildung der Eingangsklasse zu. Entsprechend zufrieden reagierte Bürgermeister Schmalenbach: "Das ist ein wirklich guter Tag für uns." Zwar liege ihm noch keine schriftliche Bestätigung vor, diese sei aber für die nächsten Tagen versprochen. Fürs Erste sei die Schule damit gerettet. Langfristig könne man mit der Situation nicht zufrieden sein. "Wir müssen weiter an der Schule und ihrer Attraktivität arbeiten", forderte Schmalenbach. Enttäuschend seien für ihn vor allem die geringen Anmeldezahlen von Kindern aus der eigenen Gemeinde gewesen. Wenn die Herscheider diese Schule wirklich wollen, dann müsse sie auch entsprechend genutzt werden. Hoch erfreut und erleichtert nahmen die Lehrer die Entscheidung des Regierungspräsidenten auf. "Wo ist der Sekt?", war der erste Gedanke des kommissarischen Schulleiters Manfred Klose. Nach Tagen des Hoffens und des Bangens sei diese Nachricht wie eine Erlösung aufgenommen worden. Die gute Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern, Schülern und der Gemeinde sei damit honoriert worden. ■ dg Gestern morgen übergab Bürgermeister Uwe Schmalenbach eine Unterschriftenliste der Eltern an den Landtagsabgeordneten Bernd Schulte. Kurz darauf kam der erlösende Anruf des Regierungspräsidenten. ■ Foto: Goniwiecha

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Wolfsheimer macht weiter

Große Zweifel gab es schon seit Wochen nicht mehr, am Mittwochabend fand nun das entscheidende Gespräch statt - mit positivem Ergebnis: Landesligist TuS Plettenberg und Trainer Tobias Wolfsheimer verlängern ihre Zusammenarbeit um eine weitere Saison. PLETTENBERG ■ "Wir sind uns schnell einig geworden", gibt Thomas Schneider, 2. Vorsitzender des TuS, den Gang der Unterredung wieder. Von Vorstandsseite gab es ohnehin nie Bedenken, denn, so Schneider: "Wir sind sehr zufrieden mit Wolfsheimers Arbeit. Er hat aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste gemacht." Für den Fall des Abstiegs in die Bezirksliga haben sich beide Seiten zwar eine Option offen gehalten, die Übereinkunft zu lösen, doch geht Schneider davon aus, dass es selbst dann mit dem Iserlohner weiter geht. Anders als im vergangenen Jahr, als es eine wahre Flut von Abmeldungen gab, verlaufen auch die Gespräche mit den Spielern laut Schneider positiv: "80 Prozent haben bereits zugesagt, bei einigen sind nur noch Kleinigkeiten zu klären." Gehen wird Schneiders Sohn Mark, der bekanntlich ein Jahr Pause von der Landesliga macht und Spielertrainer des C-Ligisten TV Rönkhausen wird. Keine Zusage gab es zudem von Angreifer Yasin Güzelcümbüs, dem Angebote aus der Westfalenliga vorliegen sollen (Dröschede, Oestrich). "Doch so ganz sicher ist es noch nicht, dass er geht", hält Schneider die beruflich bedingte, nur bei 55 Prozent liegende Trainingsbeteiligung des dribbelstarken Stürmers für ein Problem, in höheren Klassen unterzukommen. Umworben war auch Mittelfeldspieler Hasan Dogrusöz, hat aber am Dienstag seine Zusage gegeben. Bis auf den zur FSV Werdohl wechselnden A-Junioren Dominik Bärwald bleiben auch alle A-Junioren, die das Seniorenalter erreichen. Den Wechsel von Jungjahrgang Falk Fischer zur FSV kann Schneider nicht nachvollziehen: "Ihm hätte sicher ein weiteres Jahr in unserer A-Jugend gut getan, zumal er dort momentan keinen Stammplatz hat. Spielpraxis auf derart hohem Niveau wird er in Werdohl sicherlich nicht haben, auch wenn er zum Landesligakader gehören sollte." Ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung der Zusammenarbeit gibt Schneider auch für den Trainer der zweiten Mannschaft, Niko Douros, ab. "Auch er macht seine Sache sehr gut." Mit Douros soll gesprochen werden, wenn er seinen zurzeit laufenden B-Lizenzlehrgang absolviert hat. ■ mj

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Jährlich 12540 Euro für Familienwiese

Als die Familienwiese im Böddinghauser Feld vor gut zwei Jahren eingeweiht wurde, stritten CDU und SPD über die Höhe der Baukosten von rund 93 000 Euro. Dabei sind die fast zu vernachlässigen, denn Jahr für Jahr muss die Stadt allein 12 540 Euro Pacht für das Gelände zahlen. PLETTENBERG ■ Empfänger des Geldes ist die AquaMagis GmbH. Für den Bau des Freizeitbades war sie über einen Erbpacht-Vertrag in den Besitz des Geländes gekommen. Für die Nutzung als Familienwiese muss die Stadt nun jährlich 12 540 Euro zahlen - hinzu kommen die normalen Unterhaltungskosten für die Pflege der Anlage. "Im Nothaushalt ist jeder Betrag als Ausgabe schmerzlich", sagt Bürgermeister Klaus Müller. Die Stadt müsse aber ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der AquaMagis GmbH nachkommen - Kürzungen wie bei den freiwilligen Leistungen für Vereine und Verbände seien hier nicht möglich. Er wies darauf hin, dass auch mehrere städtische Bolzplätze nur gepachtet sind und die Stadt dafür regelmäßig Geld zahlen muss. Gänzlich gestrichen wird im neuen Haushalt der jährliche Zuschuss für den privaten Kinderspielplatz in Dingeringhausen. 256 Euro hatte die Stadt dafür jährlich gezahlt. Dies könne jetzt wegfallen, da die Kinder inzwischen erwachsen und keine neuen Kinder nachgekommen seien, so Müller. Gleich 100 000 Euro jährlicher Ersparnis soll die Schließung des städtischen Übergangswohnheimes an der Ohler Straße einbringen. Die Asylbewerber sollen dezentral in städtischen Wohnungen einquartiert werden. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses fragte Bärbel Keiderling (Grüne) nach, warum bei einer Aufgabe des Hauses nicht auch der Hausmeisterposten und die Stelle der Betreuungskraft eingespart würden. Aufgrund der stark zurückgegangenen Belegung des Heimes habe die Kraft, die sich für die Bewohner um Anträge und ähnliches gekümmert habe, "kaum noch Arbeitsanfälle" gehabt, erläuterte Bürgermeister Müller. Sie sei jetzt in einem anderen Bereich der Verwaltung tätig. Der Hausmeister sei in den städtischen "Hausmeisterpool" übernommen worden - "hier hatten wir noch Bedarf". ■ gt Rund 93 000 Euro hatte der Bau der Familienwiese gekostet - seither muss die Stadt jährlich 12 540 Euro zahlen.

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In nur einem Jahr 40 Prozent mehr Arbeitslose

Nach dem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar, ist im Februar lediglich ein leichter Anstieg zu verzeichnen. "Eine erfreuliche Entwicklung", so Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Iserlohn, "dämpft doch der anhaltend strenge Winter den Aufschwung am Arbeitsmarkt." PLETTENBERG ■ Vergleichsweise günstig entwickelte sich die Arbeitslosigkeit in Menden - dort stieg der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um zwölf Prozent. Dem gegenüber steht die Entwicklung in Plettenberg mit einer Zunahme von 40 (!) Prozent. Die Arbeitslosigkeit ist hier von Januar auf Februar um 19 auf 1 566 Personen gestiegen. Das waren 449 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 8,4 Prozent - vor einem Jahr belief sie sich nur auf 6,0 Prozent. In keinem anderen Geschäftsstellenbezirk des Märkischen Kreises gab es innerhalb eines Jahres einen solchen Anstieg. Insgesamt meldeten sich im Bereich Plettenberg 276 Personen neu oder erneut arbeitslos - 31 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 255 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+45). Der Stellenbestand ist im Februar um 37 Stellen auf 161 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 17 Stellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Februar 75 neue Stellen, 34 mehr als vor einem Jahr. Anders als in Menden, wo die Arbeitnehmer offenbar auch Angebote im weiteren Umkreis in Kauf nehmen, ist die Flexibilität der Arbeitnehmer im Raum Plettenberg scheinbar nicht ganz so stark ausgeprägt. Die Arbeitslosenquoten in den einzelnen Geschäftsstellen im Überblick: ■ ged Menden7,7 % Plettenberg8,4 % Kierspe8,6 % Werdohl8,7 % Altena8,9 % Kreisgebiet9,2 % Lüdenscheid9,7 % Iserlohn10,1%

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Endlauf ist Bühners Ziel

PLETTENBERG ■ Der Höhepunkt in der für den Plettenberger Niklas Bühner recht kurzen Hallensaison steht am Wochenende auf dem Programm: In der Karlsruher Europahalle finden die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften statt. Der Mittelstreckler im Trikot der SG Wenden hat sich für seine Spezialstrecke, die 1 500 Meter, qualifiziert - wie 23 andere Athleten auch. Damit werden Vorläufe erforderlich, sofern sich nicht allzu viele Doppelstarter, die auch die Norm für die 800 oder 3 000 Meter erbracht haben, anders entscheiden und auf die 1 500 Meter verzichten. Anders als im Vorjahr in Leipzig, als zwölf Läufer den Endlauf bestritten und Bühner ausgezeichneter Sechster wurde, werden in Karlsruhe auf den dort vorhandenen vier Bahnen nur zehn Finalteilnehmer zugelassen. Die Vorläufe sind für Samstag, 10.50 Uhr, terminiert, der Endlauf findet am Sonntag um 15.20 Uhr statt. Niklas Bühners Ziel ist natürlich das Erreichen des Finales, wobei die Leistung von 2009, als der Plettenberger im schnellsten Endlauf der letzten zehn Jahre eine Zeit von 3:48 Minuten erzielte, nur schwer zu wiederholen sein dürfte. Der Plettenberger, der bereits heute mit seinem Wendener Vereinstrainer Egon Bröcher nach Karlsruhe reist, ist neben dem Wattenscheider Christoph Loose nur einer von zwei Westfalen im Feld der 1 500 Meter-Läufer und zählt vom Alter her (Jahrgang 1989) noch zu den jüngsten Teilnehmern in der Männerkonkurrenz. Eine Woche nach den Titelkämpfen in Karlsruhe geht es bereits ins Freie: In Stockach am Bodensee wird Bühner in der Staffel der SG Wenden bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften starten. ■ mj

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Beiträge schon bei weniger Einkommen fällig

Bisher war der Kindergarten-Besuch kostenlos, wenn die Eltern jährlich weniger als 37 500 Euro verdienten. Doch in Krisenzeiten braucht die Stadt mehr Geld: Künftig müssen Eltern bereits ab einem Einkommen von 30 000 Euro Kindergarten-Beiträge zahlen. -->

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"Liebe auf den ersten Blick"

Von Michael Jeide PLETTENBERG ■ "Mein Ziel ist es immer gewesen, irgendwann in einem Auto zu fahren, wo ich nicht dauernd in den Rückspiegel gucken muss", sagt der Plettenberger Motorsportler Bernd Hömberg. Solch ein Auto hat Hömberg seit gestern: Im Autohaus Schauerte an der Bahnhofstraße holte er sein Audi TT RS Coupé ab, um es in den nächsten Wochen auf den Motorsporteinsatz vorbereiten zu lassen. Im Langstreckenpokal auf dem Nürburgring will Hömberg das Fahrzeug bis zu Spitzengeschwindigkeiten von 300 km/h treiben, die auf der Döttinger Höhe erreicht werden können. Im Vorjahr "kroch" er mit seinem Peugeot mit vergleichsweise schlappen 210 km/h über diesen Streckenabschnitt der legendären Nordschleife - Austragungsort aller Läufe zum Langstreckenpokal. Am gestrigen Tag fiel der Startschuss für das Projekt, ein im Rennsport bislang neues Fahrzeug "ringtauglich" zu machen. Umfangreiche technische Veränderungen sind dazu nötig, um die Straßenversion des Audi in einen Boliden zu verwandeln, der die enorme Beanspruchung in den vier oder sechs Stunden dauernden Rennen auf dem Eifelkurs auch verkraftet. Bis auf Motor, Getriebe und Lenkung wird sich das leuchtend weiße TT Coupé nahezu komplett verändern. ■ Zwei weitere Fahrer stoßen noch hinzu Nachdem Bernd Hömberg (48) dem Coupé nach dessen Verkaufsstart im Oktober letzten Jahres sofort verfallen war ("Es war Liebe auf den ersten Blick") gelang es, Stefan Schauerte, Verkaufsleiter des Autohauses Schauerte, davon zu überzeugen, den Plettenberger bei seinen Motorsportambitionen zu unterstützen. Mit Hilfe von Schauerte gelang es, den Kontakt zur Quattro AG, der Motorsportabteilung von Audi, zu knüpfen. Diese wird nun auch festlegen, wer gemeinsam mit Hömberg den Audi TT ab Mai auf dem Nürburgring pilotiert. Zwei weitere Fahrer sollen noch hinzustoßen. Saisonbeginn ist zwar schon Ende März, doch bis dahin wird der Umbau nicht abgeschlossen sein. Heute beginnt der Einbau eines Rennsportfahrwerks bei der Firma H & R in Elspe, wo schon vor sechs Wochen mit der Konstruktion begonnen wurde. Es folgt der Einbau einer Movit-Bremsanlage mit 370 mm großen Bremsscheiben - die herkömmlichen reichen für das Fahren im Grenzbereich nicht aus. Nach einem Motortuning wird bei der Firma Sahler in Remscheid ein Überrollkäfig eingeschweißt. Damit nicht genug: ATS Felgen, eine in Eigenbau erstellte Auspuffanlage und ein Sicherheitstank verwandeln den Audi TT weiter. Schlussendlich geht es an die Aerodynamik, die Radaufhängung, die Elektrik - ja, selbst die Türen werden durch leichtere Modelle ersetzt. Am Ende steht ein 420 PS starkes Rennfahrzeug mit einem Einsatzgewicht von 1 120 Kilogramm. Mehrere Wochen werden also noch ins Land gehen, bis das Rennsportcoupé getestet werden kann. "Am dem 5. oder 6. Lauf werden wir konkurrenzfähig sein", rechnet Bernd Hömberg, der hofft, das Fahrzeug Ende April im endgültigen Zustand im Autohaus Schauerte öffentlich präsentieren zu können. Das 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, Höhepunkt jeder Langstreckensaison, wird er zwar in diesem Jahr verpassen, aber 2011 soll der Audi dann auch rund um die Uhr den Eifelkurs befahren. "Das Projekt ist langfristig angelegt", sagt Hömberg, der es in seiner Wertungsgruppe in dieser Saison vor allem mit Ford Focus und Volvo-Fahrzeugen zu tun bekommen wird. Das Audi TT RS Coupé dürfte, weil im Rennsport neu, vermutlich zunächst ein Einzelstück, damit aber auch ein besonderer "Hingucker" unter den maximal 220 Teilnehmern am Langstreckenpokal bleiben. Für all jene Motorsportfans, die es nicht beim bloßen Zuschauen belassen wollen, bietet Bernd Hömberg einen besonderen Service an. Zum Auftakt der Rennwochenende freitags nachmittags sind Gästetouren möglich, kann jeder Interessent mit dem Plettenberger eine Ringrunde drehen. "Die meisten steigen mit einem Grinsen wieder aus, aber ich habe auch schon unterwegs anhalten müssen...", verrät Hömberg, der sich auf die nun zu erwartenden höheren Geschwindigkeiten nicht besonders vorbereiten wird. "Man braucht nur ein größeres Herz", deutet er an, dass 300 km/h auf der Döttinger Höhe auch von dem erfahrenen Rennfahrer eine gehörige Portion Mut erfordern. Nur in den Rückspiegel wird Hömberg dann nicht mehr so oft blicken müssen.

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Rock On V - Das sind die Bands

Zwei grundlegende Infos fehlen selbst den Veranstaltern des fünften Rock On-Festivals in der Oesterhalle noch. Eine der beiden fehlenden Sachen könnt dabei nur Ihr entscheiden! -->

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Wenn Lidl nicht gebaut wird, braucht Kreisel nur vier Arme

Hoher Besuch im Herscheider Rathaus: NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper gab sich gestern die Ehre und nahm Stellung zu aktuellen Themen. Neuigkeiten kamen dabei aber kaum auf den Tisch. HERSCHEID ■ Vor allem in puncto Kreisel blieb Lienenkämper eine Antwort schuldig. Er hoffe, dass sich die Pläne der Gemeinde realisieren lassen und der Dorfwiesen-Investor den Kreisverkehr baue. Gelinge dies nicht, müssen "wir eine vernünftige Lösung finden", so Lienenkämper. Doch wie könnte diese aussehene: Ein anderes Finanzierungsmodell? Oder doch die Reparatur der defekten Ampelanlage? Der Minister wollte vorerst keine Prognose abgeben. Bürgermeister Uwe Schmalenbach betonte jedoch, dass die Gemeinde einen Kreisel bevorzuge, ja sogar benötige. Der Verkehrsfluss werde verbessert und die Lärmbelästigung durch anfahrende Lastwagen (vor der Ampel) verringert. Die Reparatur der Ampelanlage sei daher nicht erstrebenswert. Zur Not, falls der Investor-Plan nicht greife, könne man ja eine Mini-Lösung anstreben. Schmalenbach sprach davon, den Kreisel mit vier Armen zu bauen. Den fünften Strang, der zur Erschließung der Dorfwiesen angedacht ist, könnte man in diesem Fall vernachlässigen. Auf einer Karte verdeutlichte der Bürgermeister diese Variante. Der Minister schaute interessiert zu, äußerte sich jedoch nicht zur Finanzierung dieser Möglichkeit. Einig war man sich, dass der Ausbau der Silberg-Trasse von enormer Wichtigkeit für die heimische Wirtschaftsregion sei. Lienenkämper sprach von "Prosperität", also Wirtschaftsaufschwung. Daher wolle man mit Hochdruck die Arbeiten nach der langen Winterpause vorantreiben. Bis November wolle man den Streckenausbau von der Verse bis zum Silberg-Kopf beendet haben. Im Anschluss soll eine dritte Spur vom Silberg bis Herscheid-Hardt angelegt werden. Insgesamt 6,8 Millionen Euro werden für diese Maßnahme veranschlagt, die Ende 2011 abgeschlossen sein soll. Damit soll dann aber noch nicht Schluss sein: Von der Hardt aus soll die Fahrbahn auf einer Strecke von 1,8 Kilometern Länge in Richtung Dorf ausgebaut werden. Von der Versetalsperre bis unmittelbar vor dem Herscheider Ortseingang wäre die Landstraße 561 dann dreispurig. Minister Lienenkämper möchte sich dafür einsetzen, dass die Planungen für diese lückenlose Aufstockung weitergehen. Er werde sich gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Bernd Schulte dafür stark machen, damit dieser dritte Silberg-Abschnitt in das Landesbau-Programm aufgenommen wird. Bürgermeister Schmalenbach äußerte den Wunsch, bei diesem Vorhaben darauf zu achten, dass in Fahrtrichtung Herscheid ein Parkplatz angelegt wird. Dieser sei vor allem für den Lkw-Verkehr notwendig. ■ dg Auf einer Karte zeigte Bürgermeister Uwe Schmalenbach (rechts) das Kreisel-Vorhaben. Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (Zweiter von rechts), Landtagsabgeordneter Bernd Schule (Zweiter von links) und die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Schröder (links) folgten den Schilderungen aufmerksam. ■ Foto: A. Goniwiecha

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Harter Winterdienst: Unimog und Multicar sind verschlissen

Die Nachbargemeinde Herscheid unterhält seit Jahrzehnten eine eigene Schneefräse, in Meinerzhagen wird nach diesem Winter sogar über die Anschaffung einer zweiten Fräse nachgedacht. Die Stadt Plettenberg hingegen will auf die Ersatzbeschaffung für das im harten Winterdiensteinsatz komplett zerstörte Räumgerät verzichten. Das sagte Bürgermeister Klaus Müller im Haupt- und Finanzausschuss. PLETTENBERG ■ Auch der Unimog und das Multicar des städtischen Baubetriebshofes haben in diesem Winter stark gelitten. So stark, dass die eigentlich erst für nächstes Jahr vorgesehene Ersatzbeschaffung auf dieses Jahr vorgezogen werden muss. "Beide Fahrzeuge wurden über Gebühr strapaziert", berichtete Müller den Ausschussmitgliedern. Defekte und Schäden seien gehäuft an den Fahrzeugen aufgetreten. Für den Kauf eines neuen Unimogs wurden 153 000 Euro in den Nothaushalt eingestellt, für den Kauf des Multicar 115 000 Euro. 20 000 Euro soll nach Vorstellungen der Stadt der Verkauf der beiden Fahrzeuge noch bringen. Mit der vorgesehenen Neubeschaffung der Winterdienstfahrzeuge werde, so Müller weiter, die "Grundvoraussetzung für den Schiebe- und Streudienst auf den Straßen wieder sichergestellt." Der Bürgermeister renne damit bei der CDU offene Türen ein, freute sich CDU-Fraktionschef Heiko Hillert, der aber zugleich betonte: "Mit dem Winterdienst waren wir diesmal an der unteren Grenze angekommen - tiefer können wir mit den Standards nicht gehen." Die Stadt dürfe sich nicht selbst ein Bein stellen, indem sie wichtige Geräte veralten lasse. Daher forderte Hillert die Stadtverwaltung auf, auch die Ersatzbeschaffung für die defekte Schneefräse in das Investitionsprogramm mit aufzunehmen, "damit wir nicht jedes Mal eine Fräse zumieten müssen". Immerhin hat der verstärkte Einsatz von Fremdunternehmern im Winterdienst die Stadt rund 43 700 Euro zusätzlich gekostet. "Die Schneefräse hat uns auch beschäftigt", sagte Bürgermeister Klaus Müller und räumte zugleich ein: "Wir hätten sie noch lange gebrauchen können." Allerdings erlitt sie im Winterdienst-Einsatz bei Dingeringhausen einen Totalschaden. "Die Schneefräse hatte die Stadt nach dem Horror-Winter 1978 / 1979 gekauft", berichtete Müller weiter: "In den letzten 30 Jahren hat sie aber meist nur in der Ecke gestanden." Darum halte er die rund 35 000 Euro teure Beschaffung einer neuen Schneefräse nicht für notwendig: "Schneefräsen sind auch jetzt im Winter noch problemlos zu mieten und zu kaufen." Die Stadt müsse mit den beiden neuen Fahrzeugen zunächst den "Grundbestand" für den Winterdienst anschaffen. "Wenn es im nächsten Winter notwendig werden sollte, können wir uns noch immer eine Schneefräse leihen oder einkaufen." Es bringe nichts, sie beim Bauhof unterzustellen, um sie irgendwann einmal einzusetzen. Denn durch das Gerät entstünden Wartungskosten: "Alle fünf Jahre muss der Keilriemen ausgetauscht werden." Heiko Hillert lenkte in der Diskussion ein: "Wenn der Bürgermeister garantiert, dass wir die Schneefräse in diesem Jahr nicht mehr brauchen und dass wir uns jederzeite eine Fräse anmieten können, können wir den Kauf auch um ein oder zwei Jahre verschieben." Baubetriebshofleiter Josef Spahn hatte nach dem Totalausfall der städtischen Schneefräse erklärt, dass als Ersatz auch eine gebrauchten Fräse in Frage komme. ■ gt Der Herscheider Bauhof hatte seine Schneefräse in diesem Winter im Dauereinsatz. Plettenberg will hingegen künftig auf eine eigene Schneefräse verzichten. ■ Foto: D. Grein

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Elsetal war gestern: "Tanz in den Mai" in der Oesterhalle

Vor drei Jahren startete der Plettenberger Kegelclub "Nimm die Dicke e.v." eine fulminante Neuauflage des Maitanzes im Holthauser Saal und legte im Vorjahr noch einmal erfolgreich nach. In diesem Jahr wird es zwar wieder einen "Tanz in den Mai" geben, aber diesmal in der Oesterhalle und nicht im Holthauser Saal. Nach dem Ende des OAAC-Altweiberkarnevals ist dies bereits die zweite Großveranstaltung, die im Oestertal eine neue Heimat findet. PLETTENBERG ■ "Da haben wir wesentlich mehr Toiletten, viel mehr Parkplätze und auch mehr Platz für die Gäste", erklärt Mitorganisator und "Oberkegler" Markus Verse. ■ Kartenvorverkauf startet Mitte März Der Kartenvorverkauf für den Tanz in den Mai in der Oesterhalle soll bereits in wenigen Tagen starten. Mit von der Partie ist wieder DJ Mark Kiss. Auch eine Bar mit verschiedenen Longdrinks soll nach Auskunft des heimischen Kegelclubs in der Oesterhalle eingerichtet werden. Zudem ist ein kostenloser Shuttlebusverkehr zu nächtlicher Stunde geplant, der die Besucher von der Oesterhalle nach Plettenberg bringt. Einlass beim Maitanz ist am Freitag, 30. April, um 19.30 Uhr - Beginn ist um 20.00 Uhr. Karten für den Maitanz gibt es ab Mitte März im Vorverkauf bei der Firma Industriebedarf Alfred Bröcker, Im Steinkamp, für acht Euro. ■ ged

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Blues, Kabarett, Jazz und Theater

HERSCHEID ■ Quantitativ eher bescheiden, aber qualitativ hochwertig. So präsentiert sich das Kulturprogramm der Gemeinde Herscheid. Insgesamt können sich die Bürger in diesem Jahr noch auf zehn Veranstaltungen freuen. -->

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Bärwald und Fischer zur FSV

WERDOHL/PLBG. ■ Die FSV Werdohl hat mit zwei Neuzugängen den ersten Schritt ihrer Personalplanung für die Spielzeit 2010/2011 gemacht. Dabei bleibt Uli Sauerborn, Trainer und Sportlicher Leiter der FSV Werdohl, seiner bisherigen Linie treu, auf Nachwuchsspieler und Werdohler Jungs zu setzen. Denn die beiden Neuen, Dominik Bärwald und Falk Fischer, verkörpern exakt diese beiden Eigenschaften. -->

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Schlaglöcher abgefüllt, doch neue Fahrbahn kommt noch

Vor lauter Kratern war die Fahrbahn kaum noch zu erkennen. Diese Situation war nicht mehr zumutbar. Daher verfüllte die Straßenmeisterei gestern die Schlaglöcher auf der Landstraße 561. -->

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Knappe Niederlage ist zu verschmerzen

Trotz zweier kampflos abgegebener Spiele schnupperte der BC Herscheid I in Lünen an einem Unentschieden. Am Ende reichte es nicht ganz - dennoch ist die 3:5-Niederlage durchaus zu verkraften. HERSCHEID ■ Lisa Humer saß zwar am Spielfeldrand, konnte aufgrund ihrer Verletzung lediglich mentale Unterstützung leisten. Das Damendoppel ging somit an Lünen. Auch das erste Herreneinzel wurde nicht gespielt: Francesco Bertram musste wegen muskulärer Probleme passen. Im ersten Herrendoppel hatte er noch auf die Zähne gebissen. An der Seite von Ersatzmann Dirk Grein hatte er etwas überraschend in drei Sätzen (17:21, 21:19, 22:20) gewinnen können. Weniger glücklich endete das zweite Herrendoppel - Rainer Cazzato und Julian Hopmann fanden zu spät ins Spiel und verloren in zwei Sätzen (10:21, 18:21). Auf Linda Weinhold war wie so oft Verlass. Das Dameneinzel verbuchte sie problemlos (21:14, 21:10). Rainer Cazzato nahm in seinem Einzel Revanche für die Niederlage im Doppel; in drei packenden Sätzen behielt er die Oberhand (21:15, 15:21, 22:20). Nach der deutlichen Niederlage von Julian Hopmann und Linda Weinhold im Mixed (8:21, 14:21) stand es somit 4:3 für Lünen. Ersatzmann Dirk Grein hätte also noch ausgleichen können. Er brach jedoch im entscheidenden dritten Satz ein (18:21, 21:11, 9:21), was die Niederlage der Herscheider besiegelte. Mit 14:10 Punkten rangiert der BC Herscheid I zwei Spieltage vor Schluss im gesicherten Mittelfeld. Weder mit dem Aufstieg, noch mit dem Abstieg haben Weinhold & Co etwas zu tun. Somit kann das nächste Spiel gegen Tabellennachbar Warendorf (Samstag, 13. März, 18.00 Uhr Rahlenberghalle) entspannt angegangen werden. ■ dg

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Frauen spielen im Mai kostenlos Tennis

Grund zur Freude gab es auf der Jahreshauptversammlung des TC Wiesental. Im Hubertushof konnten über 30 Anwesende auf eine "grandiose" Saison zurückblicken. -->

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"Atmosphärische Störungen" gibt es nicht mehr

Gemäß der Worte unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, "Wir sind stärker aus der Krise heraus gekommen, als hineingegangen", wollen auch die Oestertaler Schützen einem hoffentlich ereignis- und erfolgreichem Jahr entgegengehen. PLETTENBERG ■ "Atmosphärische Störungen" aus dem letzten Jahr wurden beiseite geschafft, die Kritik am Vorstand ist verstummt. "Ich darf sagen, dass in offenen Gesprächen die Differenzen ausgeräumt wurden", freute sich der erste Vorsitzende Manfred Stumpf bei der Jahreshauptversammlung. Unter den 50 Anwesenden herrschte am Samstagabend im Restaurant "Zur Oestertalsperre" wieder die gewohnt ausgelassene Stimmung - Gründe gibt es hierfür viele. Jahresrückblick: Gelungene Premiere des Scheunentanz Gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung erinnerte Geschäftsführerin Corinna Stumpf an die tollen Momente, welche die Schützen im vergangenen Jahr erlebt haben. Neben einem sehr gelungenen Schützenfest sorgte vor allem die Premiere des Scheunentanzes in den Mai für sehr viel Spaß. Bei guter Musik und fröhlicher Stimmung brachten die Schützen das Tanzparkett auf dem Hof Teipel zum Glühen. Schnell waren sich alle Anwesenden einig: Eine Fortsetzung muss es auch im Jahre 2010 geben. Die Berichte der einzelnen Abteilungen Auch die einzelnen Abteilungen wussten von stimmungsvollen Veranstaltungen zu berichten. Die Altmajestäten erinnerten sich besonders an das Kaiserschießen, an das Herbstfest oder an einen Bowling-Abend im Repetal. Die Biergerichtler veranstalteten die Feier aller Biergerichte und freuten sich, dass diese Veranstaltung sehr großen Anklang fand. Aktuell steckt man voll und ganz in der Vorbereitung für das kommende Biergericht. Damit die Zuschauer nicht jedes Jahr die gleichen Gesichter auf der Bühne sehen, appellierte Präsident Carsten Bock am Samstagabend an seine Schützenbrüder: "Wenn euch noch eine Aktion einfällt immer her damit. Wir brauchen noch Futter!" Besonders erfolgreich waren die Sportschützen Einmal mehr erfolgreich präsentierten sich in der abgelaufenen Saison die Oestertaler Sportschützen. So bewiesen gerade die Jüngsten von ihnen Treffsicherheit und räumten bei diversen Meisterschaften kräftig ab. Ob beim Stadtjugendpokal, beim Bezirkskönigsschießen oder bei den Stadtmeisterschaften, die Schützlinge von Trainer Stefan Arndt glänzten mit zahlreichen Topplatzierungen. "Nein, wir haben dort nicht alleine geschossen", berichtete Arndt beim Vorlesen einiger Ergebnislisten, nachdem die ersten drei Plätze stets an den SV Plettenberg-Oestertal gingen. Ein Stammtisch wird ins Leben gerufen Auch in diesem Jahr sieht der Oestertaler Terminkalender wieder einige Höhepunkte vor. Den Anfang macht ein neu ins Leben gerufener Stammtisch am Freitag. So wollen sich die Schützen an jedem letzten Freitag im Monat im Gemeinschaftsraum der Oesterhalle treffen, um ab 19 Uhr bei ein paar kühlen Bierchen über das aktuelle Weltgeschehen zu diskutieren. Der musikalische Höhepunkt: Das "Rock On"-Festival In gewohnter Manier wird dann am 12. März die Jugendabteilung für das musikalische Highlight des Jahres sorgen. Die Grundidee, jungen Plettenberger Bands die Chance eines ersten großen Auftrittes zu geben, führte dazu, dass sich das "Rock On" inzwischen als eine feste Größe der Szene etabliert hat und im März bereits Jubiläum feiert. Zum fünften Mal werden die Bands mit eingängigen Rocksongs ihr Publikum begeistern. Erstmals wird es in diesem Jahr eine "Wild Card" geben. Dies bedeutet, dass fünf Bands bereits bestätigt sind, eine weitere Band dagegen wird nicht von den Veranstaltern, sondern von den Gästen bestimmt. Ab sofort kann auf der Internetseite www.rock-on-plettenberg.de für die sechste Band abgestimmt werden. Ein Ausblick auf die Termine in diesem Jahr Getreu dem Motto "Jeden Monat ein Highlight" werden sich die Schützen auch im April keine Verschnaufpause gönnen und erneut auf dem Hof Teipel in den Mai tanzen. Der Juni steht ganz im Zeichen des Schützenfestes (4. bis 6. Juni). Hierbei freuen sich die Oestertaler besonders darauf, wie auch schon vor drei Jahren, den Musikverein aus Meitingen zu begrüßen. Blickt man dann noch auf das Biwakschießen, welches mal wieder am Schießstand im Baddinghagen stattfinden soll, oder auf das große Herbstfest, welches erstmals einen Funbiathlon als Programmpunkt enthält, sieht man, dass die Oestertaler auch in der zweiten Jahreshälfte kaum zur Ruhe kommen. Und dann waren da noch die Vorstandswahlen Der Grundstein für ein ereignisreiches Schützenjahr ist in jedem Falle gelegt. Für einen reibungslosen Ablauf werden auch in Zukunft alte Bekannte sorgen. Wolfgang Teipel (stellvertretender Vorsitzender), Corinna Stumpf (Geschäftsführerin), Peter Rotter (Schriftführer), Heike Meier (Kassenprüferin), Thomas Schulte (Kassenprüfer) und Gerd Ashoff (Beisitzer) wurden in ihren Ämtern wiedergewählt. Schützenkönig Stephan Scherweit wird den Vorstand zukünftig als Beisitzer verstärken. ■ sk Fröhliche Stimmung bei der Hauptversammlung des Oestertaler Schützenvereins - auch bei den Wahlen. ■ Fotos: sk Marcel Bender freut sich auf's "Rock On".

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Rahlenbergschule: Erneute Zitterpartie

Wird heute über die Zukunft der Rahlenbergschule entschieden? Nur mit Hilfe der Bezirksregierung Arnsberg kann nach den Sommerferien eine Eingangsklasse an Herscheids Hauptschule gebildet werden. Die bloßen Anmeldezahlen reichen dafür nicht aus - wenn auch knapp. -->

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El Bali und Hatipoglou fahren am Samstag nach Minden

Einmal Gold und viermal Silber - das war die Ausbeute des ABV Plettenberg bei den Meisterschaften des Box-Bezirks Arnsberg, die in Gevelsberg ausgetragen wurden. -->

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Nur gegen Christian Schirner ist kein Kraut gewachsen

Das mit Spannung erwartete Gastspiel der TTG Plettenberg/Oestertal beim Nachbarn in Neuenrade verlief überraschend deutlich zu Gunsten der Plettenberger. Ohne große Gegenwehr nahm man die zwei Punkte nach einem deutlichen 9:3-Sieg mit nach Hause. -->

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Gewerbesteuer steigt, Möglichkeiten sinken

Die guten Nachrichten zuerst. Aufgrund einer Nachzahlung von einer halben Million Euro erwartet die Stadt in diesem Jahr eine auf elf Millionen Euro gestiegene Gewerbesteuereinnahme. Zudem bekommt Plettenberg vom Land über zwei Millionen Euro Solidarbeitrag erstattet. Und aufgrund eines außergewöhnlich guten Jahresergebnisses erhöht sich der städtische Anteil am Gewinn der Sparkasse von 78 000 auf 980 000 Euro. PLETTENBERG ■ Das wars aber auch schon, was Kämmerin Andrea Vollmer an guten Nachrichten in der gestrigen Hauptausschusssitzung präsentieren konnte. Denn die weiteren Aussichten sind recht düster. Das von der Stadt erarbeitete Haushaltssicherungskonzept mit seinen zahlreichen Einsparungen ist nicht genehmigungsfähig, da bis zum Jahr 2014 kein ausgeglichener Haushalt in Sicht ist. Plettenberg muss mit einem Nothaushalt leben: Der erarbeitete Haushaltsplanentwurf ist nicht viel mehr als eine Berechnungsgrundlage. Die Arnsberger Bezirksregierung übernimmt damit im Rathaus das Sagen. Es muss massiv gespart werden; alle Investitionen, die die Stadt plant, müssen erst von der Arnsberger Behörde genehmigt werden. ■ gt

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Hochwasser mit Millionenschaden befürchtet

Soll der Lennedamm um 50 oder 60 Zentimeter erhöht werden, um einem Jahrhundert-Hochwasser vorzubeugen? Bis zu 50 000 Euro will die Stadt Plettenberg in ein weiteres Gutachten zum Hochwasserschutz stecken. PLETTENBERG ■ "Was wird denn da untersucht?", hinterfragte im Bau- und Liegenschaftsausschuss Peter Tillmann (CDU) das Gutachten. Er würde das Geld für die Untersuchung lieber in den Fußgängerschutz im Bereich der Verkehrsinseln investieren. "Wir sind verpflichtet, etwas für den Hochwasserschutz zu machen", stellte jedoch Bernd Merhofe, Fachgebietsleiter für den Hoch- und Tiefbau, fest. Das Staatliche Umweltamt zu Hagen habe vor einigen Jahren die Hochwassergefahr untersucht. Dabei wurde unter anderem ermittelt, wie hoch der Pegel bei einem Jahrhundert-Hochwasser in Plettenberg steigen kann - und was dann alles überflutet würde. Dir Folgen eines solchen Rekord-Hochwassers wären verheerend: "In Böddinghausen hätten wir einen Schaden in Höhe von weit über zehn Millionen Euro zu befürchten", informierte Merhofe. Daher gelte es zu überlegen, wie man ein solches Ereignis abwenden kann. Eine Möglichkeit sei, so der städtische Bauexperte, den Lennedamm um 50 bis 60 Zentimeter zu erhöhen. "Wir engen damit aber das Überschwemmungsgebiet ein", gab er zu bedenken. Noch habe man keine endgültige Lösung - die Untersuchung könne aber in den weiteren Gesprächen mehr Klarheit bringen: "An der Planung sind unzählige Behörden beteiligt." ■ Gefahr durch die Schneeschmelze? Durch den schmelzenden Schnee und den Regen sehen die Feuerwehr und der Baubetriebshof derzeit keine akute Hochwassergefahr. Für den Notfall lagern im Bauhof rund 2 000 bis 3 000 gefüllte und weitere 4 000 leere Sandsäcke. Der Pegel der Lenne hat sich nach den ergiebigen Regenfällen in der Nacht zu Dienstag zwar verdoppelt, liegt aber noch deutlich unter dem Warnwert. ■ gt Ein neues Gutachten soll Aufschluss darüber geben, wie an Else und Lenne die Schäden durch Hochwasser begrenzt werden können. ■ Archivfoto

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Ein Stich kann gleich drei Menschen das Leben retten

Plasma, Thrombozyten und Erythrozyten hat jeder Mensch - nämlich in seinem Blut. Deshalb kann man dank der modernen Medizin mit einer einzigen Blutspende sogar bis zu drei Personen helfen. Das wissen auch die Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskolleg, die jetzt auch zu den Lebensrettern zählen. PLETTENBERG ■ 85 Schüler aus sieben Klassen ließen sich jetzt beim Besuch des Roten Kreuzes "anzapfen". Die Hälfte von ihnen konnte beim >Gruppenerlebnis Blutspende< das erste Mal davon überzeugt werden, ihren roten Lebenssaft abzugeben. "Ich war neugierig und wollte wissen, wie es ist, Blut zu spenden", erklärte Erstspenderin Laura Hellmisch aus der Stufe 13. "Ich würde es auch wieder tun, denn es tat ja gar nicht weh", war das Fazit vieler Schüler. Anderer Tag, anderer Ort: Die >Angst< vor dem ersten Mal hat Heinz-Werner Fuchs schon vor langer Zeit überwunden. Einen Tag nach der Aktion im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg spendete er im Gemeindesaal in Ohle das 105. Mal sein kostbares Blut. Unter den 134 "Helfern" waren bei dieser Spende aber lediglich drei Erstspender. Glücklicherweise wurde der Spendentag von zahlreichen "Stammgästen" besucht. So konnten vergangene Woche wieder einige Belobigungen für folgende Blutspender vorgenommen werden: Andreas Kreuz und Reiner Rosga (90.), Brigitte Naundorf (85.), Karl-Heinz Könneke (80.), Thomas Tilmann (75.), Monika Behrens und Guido Jürgens (65.), Dirk Werdermann (55.), Norbert Wiese und Jörg Himmel (50.), Siegfried Bauckhage (45.), Wolfgang Günther (40.), Michael Kretzer und Heide Fochler (35.), Sebastian Kintner (30.), Hildegard Schulz (25), Kathrin Lippold-Kretzer (15.), Marian Schyrba (10.). ■ ag Die Blutspende in Ohle besuchten zahlreiche "Helfer", die ihr Blut zur Verfügung stellten. ■ Foto: A. Goniwiecha 85 Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs spendeten beim Besuch des DRK ihr Blut.

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Wer holt die meisten Ringe?

Zum Auftaktschießen des Medaillen- und Pokalschießen des Schützenverein Plettenberg-Grünetal trafen sich am Sonntag die Schützen im Vereinsheim "Auf der Wieckmerth". -->

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