"Die Schützenhalle klingt mit 1000 Leuten richtig gut"

Dirigent Michael Nathen lobt Ensemble, Publikum & Halle

Seine Blumen übergab der gut aufgelegte Dirigent Michael Nathen an seine in Plettenberg lebende Mutter Elfi Funke.

PLETTENBERG ■ Rund 15 Jahre lang lebte der gebürtige Lennestädter Michael Nathen mit seiner Mutter Elfi Funke in Plettenberg. Am Sonntag kehrte er beim Neujahrskonzert als Dirigent und Chorleiter in seine frühere Heimat zurück und hatte dort nicht nur "seine" 130 mitwirkenden Musiker, sondern auch das über 1 000-köpfige Publikum in der vollbesetzten Schützenhalle fest im Griff.

Für das Konzert in Plettenberg hatte der 39-jährige Nathen das Konzertprogramm umgestellt. "Wir sind im Dezember in der Festivalhalle Elspe bei der "Night of sounds" aufgetreten und haben dort Stücke wie "Spiel mir das Lied vom Tod" und die "Winnetou-Melodie" aufgeführt." Für den Auftritt beim Plettenberger Neujahrsempfang habe man das Programm umgestellt und zusätzliche klassische Stücke, Walzer und Märsche einstudiert, um eine ausgewogene Mischung bieten zu können.

Vom Plettenberger Publikum zeigte sich Nathen begeistert: "Es ist immer unsere Hoffnung, dass das Publikum so mitgeht wie in der Schützenhalle, denn das macht uns das Musizieren leichter."

Die Leistung seines Ensembles bekam ebenfalls lobende Worte, zumal alle Amateure seien und das Konzert für alle "ein ganzer Tag Arbeit" sei. Ein Erfolgsrezept sei das harmonische Miteinander der Hobbymusiker. "Ich bin stolz und glücklich, dass alle gut durchgehalten und es genau auf den Punkt gebracht haben", so Nathen, der das Konzert selbst mit vollem Elan und Körpereinsatz leitete.

"Wir waren gerne in Plettenberg dabei. Es gab ein tolles Publikum und eine tolle Halle. Die Schützenhalle klingt richtig gut - auch mit 1 000 Leuten", so Nathen, der nichts dagegen hätte, die Plettenberger in vier Jahren beim Neujahrskonzert zu erfreuen.

Im nächsten Jahr können sich die Plettenberger voraussichtlich am 19. Januar auf ein Neujahrskonzert mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal und dem ASG-Schulchor freuen. ■ ged

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PLETTENBERG ■ Rund 15 Jahre lang lebte der gebürtige Lennestädter Michael Nathen mit seiner Mutter Elfi Funke in Plettenberg. Am Sonntag kehrte er beim Neujahrskonzert als Dirigent und Chorleiter Weiter

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Dirigent Michael Nathen lobt Ensemble, Publikum & Halle
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Seine Blumen übergab der gut aufgelegte Dirigent Michael Nathen an seine in Plettenberg lebende Mutter Elfi Funke.
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